DE

Prüflabor für klimatische, mechanische
und korrosive Umweltbeanspruchungen
QUALITÄTSPRÜFZERTIFIKAT
Prüfbericht - Nr. 10995.02 / 14
Auftraggeber
Baumer Hübner GmbH
Max-Dohrn-Str. 2+4
10589 Berlin
Prüfgegenstand
Drehgeber
SN
Anzahl
Aufgabenstellung
Prüfungen zum Nachweis der Schutzart IPX6 sowie der
korrosiven Beständigkeit
Prüfprogramm
Strahlwasserschutz
Salzsprühnebel, zyklisch
Prüfzeitraum
14.01. bis 24.02.2015
HOG165C DN 1024 I
700001050790
1 Stück
IPX6
Kb
gemäß IEC 60529
gemäß IEC 60068-2-52
Durchführung / Ergebnisse siehe Seite 2 bis 4
Gesamtseitenzahl
7 (einschließlich 1 Anlage)
Prüfergebnis
Die Prüfungen wurden gemäß Normforderungen durchgeführt.
Im Inneren des Drehgeber HOG165C DN 1024 I konnten
keine Wasserspuren detektiert werden.
Die Schutzart IPX6 wurde am Drehgeber HOG165C DN 1024 I
nachgewiesen.
Nach der zyklischen Salzsprühnebelprüfung wurden korrosiver
Veränderungen festgestellt.
Die weitere Auswertung erfolgt beim Auftraggeber.
Dipl.-Ing. R. Lein
Leiterin des Prüflabors
Berlin, 10.03.2015
AUCOTEAM GmbH
Storkower Str. 115a
10407 Berlin
Tel. 030 42188-0
Fax 030 4232709
www.aucoteam.de
Sitz der Gesellschaft: Berlin
Amtsgericht Berlin Charlottenburg HRB 38393
USt.-ID-Nr. DE 137 190 620
Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Bernd Rhiemeier
M.Eng. M. Sommerfeld
Prüfingenieur
Berliner Volksbank eG
BIC BEVODEBB
IBAN DE56 1009 0000 8301 8410 28
Commerzbank AG
BIC DRESDEFF100
IBAN DE53 1008 0000 0400 4292 00
Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 2 / 4
1
Zielstellung
Nachweis der Schutzart IPX6 und der korrosiven Beständigkeit am Drehgeber
HOG165C DN 1024 I unter definierten Umweltbedingungen gemäß Normforderungen
sowie der Festlegungen des Auftraggebers.
2
3
Prüfgegenstand
Drehgeber
SN
Anzahl
HOG165C DN 1024 I
700001050790
1 Stück
Eingang der Prüflinge
03.12.2014
Grundlagen
3.1 Vorgaben des Auftraggebers
3.2 verwendete Normen
IEC 60068-1:1988 + Corr. 1988 + A1: 1992
DIN EN 60068-1:1995-03
„Umweltprüfungen - Teil 1: Allgemeines und Leitfaden“
IEC 60068-2-52:1996
DIN EN 60068-2-52:1996-10
„Umweltprüfungen - Teil 2-52: Prüfverfahren - Prüfung Kb: Salznebel, zyklisch Natriumchloridlösung)“
IEC 60529:1989 + A1:1999 + A2:2013
„Schutzarten durch Gehäuse (IP-Code)“
4
DIN EN 60529; VDE 0470-1:2014-09
Beanspruchungsprogramm
4.1 Strahlwasserschutzprüfung IPX6 (starkes Strahlwasser)
gemäß IEC 60529 Punkt 14.2.6
Der Nachweis der Schutzart IPX6 erfolgt entsprechend den Normforderungen.
Prüfling
Prüflingslage
nicht in Funktion
Welle waagerecht
Prüfeinrichtung
Wasser-Volumenstrom
Wasserdruck
Wassertemperatur
Wasserstrahl aus einer genormten Strahldüse
mit 12,5 mm Innendurchmesser
100 l/min 5 %
entsprechend festgelegtem Wasser-Volumenstrom
darf nicht mehr als 5 K von der des Prüflings abweichen
Abstand
Prüfdauer
ca. 2,5 m (Strahldüse zum Gehäuse)
mind. 3 min
Sichtprüfung
Nach der Strahlwasserprüfung IPX6 wird der Prüfling auf äußere Mängel und sonstige
Veränderungen untersucht. Anschließend wird der Prüfling geöffnet und auf eingedrungene
Wasserspuren untersucht.
Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 3 / 4
4.2 Salzsprühnebel, zyklisch – Prüfung Kb
gemäß IEC 60068-2-52
Prüfling
Prüflingslage
nicht in Funktion
Welle waagerecht
Schärfegrad
Beanspruchung
1
4 Zyklen (2 h Salzsprühdauer, 7 d Lagerung
bei feuchter Wärme (+40 ± 2)°C, 90 – 95 % r. F.)
5 %ige NaCl-Lösung
6,5 – 7,2 bei (+20 ± 2)°C
(+15 ... +35)°C
unbestimmt
28 d (672 h)
korrosive Atmosphäre
pH-Wert
Beanspruchungstemperatur
relative Luftfeuchte
Prüfdauer
Vorbehandlung
Die Prüflinge wird in Absprache mit dem Auftraggeber keiner Vorbehandlung unterzogen.
Nachbehandlung
Die Prüflinge werden in Absprache mit dem Auftraggeber keiner Nachbehandlung unterzogen.
Sichtprüfung
Vor und nach der Beanspruchung wird der Prüfling auf korrosive Mängel beurteilt.
5
Durchführung
Die Durchführung der Schutzartprüfung IPX6 und der korrosiven Beständigkeit
am Drehgeber HOG165C DN 1024 I erfolgte gemäß Beanspruchungsprogramm
(Abschnitt 4.1 bis 4.2) und unter Beachtung der gültigen Normen
sowie der Festlegungen des Auftraggebers.
Sichtprüfung
Nach der Beanspruchung zur Schutzart IPX6 wurde der Prüflinge geöffnet und untersucht, ob
Wasser in das Gehäuse eingedrungen ist.
Annahmekriterium – IPX6
Der Strahlwasserschutz IPX6 gilt als nachgewiesen, wenn nach Abschluss der Prüfung kein
Wasser eingedrungen bzw. nur in einer solchen Menge vorhanden ist, dass das ordnungsgemäße
Arbeiten des Betriebsmittels oder die Sicherheit nicht beeinträchtigt ist.
Mess- und Prüfeinrichtungen
Benennung
genormte Düse Ø12,5 mm
Drehtisch
IR Thermometer
DC-Regler
Edelstahlpumpe
Salznebelkammer 47
Klimaprüfkammer 3
Natriumchlorid zur Analyse
pH-Messgerät
Typ
SD 12,5
Fluke 561
3222
EVMG 5 16N5
SNK 480
KPK 600
pHTestr 30
Serien-Nr.
Hersteller
14950036
1149
BHX230217
079/89
1336555 527/01
Gödel
AUCOTEAM
Fluke
Statron
EBARA
Kästernich
Feutron
Merck
Eutech Instr.
Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 4 / 4
6
Ergebnisse
Die Durchführung der Schutzartprüfung IP66 und der korrosiven Beständigkeit
am Drehgeber HOG165C DN 1024 I erfolgte gemäß Beanspruchungsprogramm.
6.1 Strahlwasserschutzprüfung IPX6 (starkes Strahlwasser)
gemäß IEC 60529 Punkt 14.2.6
Nach der Strahlwasserschutzprüfung IPX6 am Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
- Strahlwasserschutz
Prüfung IPX6
gemäß IEC 60529
wurde folgendes festgestellt:
- Keine äußerlichen oder sonstige Mängel
- Es wurden keine Wasserspuren im Inneren der jeweiligen Prüflinge festgestellt.
6.2 Salzsprühnebel, zyklisch – Prüfung Kb
gemäß IEC 60068-2-52
Nach der zyklischen Salzsprühnebelprüfung Kb am Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
- Salzsprühnebel, zyklisch
Prüfung Kb
gemäß IEC 60068-2-52
wurde folgendes festgestellt:
- Es wurden korrosive Veränderungen festgestellt.
- Rotrost am Wellenlager.
- Dunkle Flecken und oberflächliche weiße Ablagerungen wurden detektiert.
Die weitere Auswertung erfolgt durch den Auftraggeber.
Die Prüfungen wurden gemäß Normforderungen durchgeführt.
Im Inneren des Drehgeber HOG165C DN 1024 I konnten
keine Wasserspuren detektiert werden.
Die Schutzart IPX6 wurde am Drehgeber HOG165C DN 1024 I
nachgewiesen.
Nach der zyklischen Salzsprühnebelprüfung wurden korrosiver
Veränderungen festgestellt.
Die weitere Auswertung erfolgt beim Auftraggeber.
Die Ergebnisse der Prüfung beziehen sich ausschließlich auf die beschriebenen Prüfgegenstände.
Einzelblätter dieses Prüfberichtes dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung des Prüflabors kopiert werden.
Der Umfang des Prüfberichtes Pb-Nr. 10995.02 / 14 beträgt 4 Seiten und 1 Anlage – Bilddarstellungen
Anlage zum Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 1 / 3
Bilddarstellungen
Bild 1
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
Anlieferungszustand
vor der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 2
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
auf dem Drehteller montiert
vor der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 3
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
auf dem Drehteller mit genormten Wasserstrahl
während der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 4
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
auf dem Drehteller mit genormten Wasserstrahl
während der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 5
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
ohne erkennbare äußerliche Mängel
nach der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 6
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
ohne erkennbare Wasserspuren im Inneren
nach der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Anlage zum Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 2 / 3
Bild 7
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
ohne erkennbare Wasserspuren im Inneren
nach der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 8
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
ohne erkennbare Wasserspuren im Inneren
nach der Strahlwasserschutzprüfung IPX6
Bild 9
Drehgeber HOG165C DN 1024 I ohne
in der Salznebelkammer 47
vor der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 10
Drehgeber HOG165C DN 1024 I ohne
in der Klimakammer 3
während der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 11
Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
erkennbaren korrosiven Veränderungen
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 12
Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
dunklen Flecken und weißen Ablagerungen
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb
Anlage zum Pb-Nr. 10995.02 / 14 Seite 3 / 3
Bild 13
Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
dunklen Flecken und weißen Ablagerungen
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 14
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
mit erkennbarem Rotrost am Wellenlager
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 15
Drehgeber HOG165C DN 1024 I
mit erkennbarem Rotrost am Wellenlager
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb
Bild 16
Drehgeber HOG165C DN 1024 I mit
erkennbaren korrosiven Veränderungen
nach der Salzsprühnebelprüfung Kb