G3G200GN1801 BA GER

G3G200-GN18-01
Betriebsanleitung
ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
Bachmühle 2
D-74673 Mulfingen
Phone +49 (0) 7938 81-0
Fax +49 (0) 7938 81-110
[email protected]
www.ebmpapst.com
1. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN UND -HINWEISE
Lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie mit den
Arbeiten am Gerät beginnen. Beachten Sie die folgenden Warnungen,
um Personengefährdung oder Störungen zu vermeiden.
Diese Betriebsanleitung ist als Teil des Gerätes zu betrachten.
Bei Verkauf oder der Weitergabe des Gerätes ist die Betriebsanleitung
mitzugeben.
Zur Information über potenzielle Gefahren und deren Abwendung kann
diese Betriebsanleitung vervielfältigt und weitergegeben werden.
Original-Betriebsanleitung
INHALT
1. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN UND -HINWEISE
1
1.1 Gefahrenstufen von Warnhinweisen
1
1.2 Qualifikation des Personals
1
1.3 Grundlegende Sicherheitsregeln
1
1.4 Elektrische Spannung
1
1.5 Sicherheits- und Schutzfunktionen
2
1.6 Elektromagnetische Strahlung
2
1.7 Mechanische Bewegung
2
1.8 Verpuffung
2
1.9 Emission
2
1.10 Heiße Oberfläche
3
1.11 Transport
3
1.12 Lagerung
3
1.13 Entsorgung
3
2. BESTIMMUNGSGEMÄßE VERWENDUNG
3
3. TECHNISCHE DATEN
4
3.1 Produktzeichnung
4
3.2 Nenndaten
5
3.3 Daten gemäß ErP-Richtlinie
5
3.4 Technische Beschreibung
5
3.5 Befestigungsdaten
5
3.6 Transport- und Lagerbedingungen
5
3.7 Elektromagnetische Verträglichkeit
5
Nur Elektrofachkräfte dürfen das Gerät installieren, den Probelauf und
Arbeiten an der elektrischen Anlage ausführen.
Das Gerät darf ausschließlich durch unterwiesenes und autorisiertes
Fachpersonal transportiert, ausgepackt, bedient, gewartet und
anderweitig verwendet werden.
4. ANSCHLUSS UND INBETRIEBNAHME
6
1.3 Grundlegende Sicherheitsregeln
4.1 Mechanischen Anschluss herstellen
6
4.2 Elektrischen Anschluss herstellen
6
4.3 Anschluss über Stecker
7
Die vom Gerät ausgehenden Sicherheitsrisiken müssen nach dem
Einbau ins Endgerät nochmals bewertet werden.
Bei Arbeiten am Gerät, beachten Sie Folgendes:
4.4 Anschlussbild
8
4.5 Anschlüsse prüfen
9
4.6 Gerät einschalten
9
4.7 Gerät abschalten
9
5. INTEGRIERTE SCHUTZFUNKTIONEN
9
6. WARTUNG, STÖRUNGEN, MÖGLICHE
URSACHEN UND ABHILFEN
10
6.1 Reinigung
10
6.2 Sicherheitstechnische Prüfung
10
1.1 Gefahrenstufen von Warnhinweisen
In dieser Betriebsanleitung werden die folgenden Gefahrenstufen
verwendet, um auf potentielle Gefahrensituationen und wichtige
Sicherheitsvorschriften hinzuweisen:
GEFAHR
Die gefährliche Situation steht unmittelbar bevor und führt, wenn
die Maßnahmen nicht befolgt werden, zu schweren
Verletzungen bis hin zum Tod. Befolgen Sie unbedingt die
Maßnahme.
WARNUNG
Die gefährliche Situation kann eintreten und führt, wenn die
Maßnahmen nicht befolgt werden, zu schweren Verletzungen
bis hin zum Tod. Arbeiten Sie äußerst vorsichtig.
VORSICHT
Die gefährliche Situation kann eintreten und führt, wenn die
Maßnahmen nicht befolgt werden, zu leichten oder
geringfügigen Verletzungen oder Sachschäden.
HINWEIS
Eine möglicherweise schädliche Situation kann eintreten und
führt, wenn sie nicht gemieden wird, zu Sachschäden.
1.2 Qualifikation des Personals
; Nehmen Sie keine Veränderungen, An- und Umbauten an dem Gerät
ohne Genehmigung von ebm-papst vor.
1.4 Elektrische Spannung
; Überprüfen Sie regelmäßig die elektrische Ausrüstung des Gerätes,
siehe Kapitel 6.2 Sicherheitstechnische Prüfung.
; Ersetzen Sie sofort lose Verbindungen und defekte Kabel.
GEFAHR
Elektrische Ladung am Gerät
Elektrischer Schlag möglich
→ Stellen Sie sich auf eine Gummimatte, wenn Sie am
elektrisch geladenen Gerät arbeiten.
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Betriebsanleitung
WARNUNG
Spannung an Klemmen und Anschlüssen auch bei
abgeschaltetem Gerät
Elektrischer Schlag
→ Gerät erst fünf Minuten nach allpoligem Abschalten der
Spannung öffnen.
VORSICHT
Im Fehlerfall liegt elektrische Spannung an Rotor und
am Laufrad
Rotor und Laufrad sind basisisoliert.
→ Rotor und Laufrad in eingebautem Zustand nicht berühren.
VORSICHT
Bei angelegter Steuerspannung oder gespeichertem
Drehzahlsollwert läuft der Motor, z. B. nach Netzausfall
automatisch wieder an.
Verletzungsgefahr
→ Halten Sie sich nicht im Gefahrenbereich des Gerätes auf.
GEFAHR
Verletzungsgefahr durch geöffnetes Gebläse
Gas tritt aus. Bei geöffnetem Gebläse kommen sie mit
rotierenden und stromführenden Teilen in Berührung.
Austretendes Gas kann zusätzlich Explosionen verursachen.
→ Öffnen Sie niemals das Gebläse.
WARNUNG
Drehendes Gerät
Lange Haare, herunterhängende Kleidungsstücke und
Schmuck können sich verfangen und in das Gerät gezogen
werden. Sie können sich verletzen.
→ Tragen Sie keine losen oder herunterhängenden
Kleidungsstücke oder Schmuck bei Arbeiten an sich
drehenden Teilen.
→ Schützen Sie lange Haare mit einer Haube.
→ Warten Sie, bis das Gerät stillsteht.
WARNUNG
Herausschleudernde Teile
Durch fehlende Schutzvorrichtungen können Lüfterschaufeln
herausgeschleudert werden und Sie verletzen.
→ Entfernen Sie nach Arbeiten am Gerät eventuell
verwendete Werkzeuge oder andere Gegenstände vom
Gerät.
→ Ergreifen Sie entsprechende Schutzmaßnahmen.
Die Schutzvorrichtungen müssen das Berühren von
rotierenden Teilen und der Leiterplatte verhindern.
→ Schalten Sie bei Arbeiten am Gerät die Netzspannung aus
und sichern Sie diese gegen Wiedereinschalten.
1.5 Sicherheits- und Schutzfunktionen
GEFAHR
Fehlende Schutzvorrichtung und Schutzvorrichtung
ohne Funktion
Ohne Schutzvorrichtung können Sie z. B. mit Ihren Händen in
das laufende Gerät fassen und sich schwer verletzen.
→ Betreiben Sie das Gerät nur mit einer feststehenden
trennenden Schutzeinrichtung und Schutzgitter.
Die trennende Schutzeinrichtung muss der kinetischen
Energie einer sich lösenden Lüfterschaufel bei maximaler
Drehzahl standhalten.
→ Das Gerät ist eine Einbaukomponente. Sie als Betreiber
sind dafür verantwortlich das Gerät ausreichend zu sichern.
→ Setzen Sie das Gerät sofort still, wenn Sie eine fehlende
oder unwirksame Schutzeinrichtung feststellen.
1.6 Elektromagnetische Strahlung
Original-Betriebsanleitung
1.7 Mechanische Bewegung
Beeinflussung durch elektromagnetische Strahlung ist z. B. in
Verbindung mit Steuer- und Regelgeräten möglich.
Treten im eingebauten Zustand unzulässige Strahlungsstärken auf, so
sind benutzerseitig geeignete Abschirmmaßnahmen zu treffen.
HINWEIS
Elektrische oder elektromagnetische Störungen nach
dem Einbau des Geräts in kundenseitige Einrichtungen.
→ Stellen Sie die EMV-Fähigkeit der gesamten Einrichtung
sicher.
1.8 Verpuffung
GEFAHR
Gas entweicht durch undichtes Gehäuse nach Verpuffung
Verletzungsgefahr
→ Prüfen Sie nach einer Verpuffung, ob das Gehäuse des
Gasgebläses dicht ist.
→ Tauschen Sie ein Gasgebläse mit undichtem Gehäuse aus.
GEFAHR
Brand- und Verpuffungsgefahr
Das Gasgebläse ist nicht nach den Ex-Schutz-Richtlinien
zugelassen. Rotierende Teile können feststehende Teile streifen.
Dadurch können Funken und Späne entstehen. Die
Oberflächentemperatur kann steigen, ein Brand kann entstehen.
→ Prüfen Sie, welche Gefährdungen entstehen, wenn Sie das
Gasgebläse in Verbindung mit Ihrem Gerät z. B. installieren,
betreiben, warten oder entsorgen.
Vermeiden Sie diese Gefährdungen.
Führen Sie alle dafür notwendigen Maßnahmen durch.
1.9 Emission
WARNUNG
Abhängig von Einbau- und Betriebsbedingungen kann
ein Schalldruckpegel größer als 70 dB(A) entstehen.
Gefahr der Lärmschwerhörigkeit
→ Ergreifen Sie technische Schutzmaßnahmen.
→ Sichern Sie das Bedienpersonal mit entsprechender
Schutzausrüstung, wie z. B. Gehörschutz.
→ Beachten Sie außerdem die Forderungen lokaler Behörden.
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Betriebsanleitung
1.10 Heiße Oberfläche
VORSICHT
Hohe Temperatur am Elektronikgehäuse
Verbrennungsgefahr
→ Stellen Sie ausreichenden Berührungsschutz sicher.
1.11 Transport
HINWEIS
Transport des Gebläses
2. BESTIMMUNGSGEMÄßE VERWENDUNG
Das Gerät ist ausschließlich als Einbaugerät für das Fördern von Luft
und Gasen, entsprechend den technischen Daten, konstruiert.
Jegliche andere oder darüber hinausgehende Verwendung gilt als nicht
bestimmungsgemäß und ist ein Missbrauch des Gerätes.
Kundenseitige Einrichtungen müssen den auftretenden mechanischen,
thermischen und lebensdauerbedingten Beanspruchungen entsprechen.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch
●
das Fördern eines Gas-Luftgemisches in Gasbrennern mit H-, L-Gas
und Flüssiggas entsprechend der Gasfamilie 2 und 3 nach DVGW
Arbeitsblatt 260, in einer Konzentration von ca. 90 % Luft- und
10 % Gasanteil, eingebaut in ein Gesamtsystem, das speziell für den
Betrieb mit dieser Gasart ausgelegt ist.
1.12 Lagerung
●
das Fördern von Luft mit einer Dichte von 0,9 bis 1,2 kg/m³.
; Lagern Sie das Gerät, teil- wie auch fertig montiert, trocken und
wettergeschützt in der Originalverpackung in einer sauberen
Umgebung.
●
das Beachten der Betriebsanleitung.
●
das Gerät entsprechend der zulässigen Umgebungstemperatur
einzusetzen, siehe Kapitel 3.6 Transport- und Lagerbedingungen und
Kapitel .
●
das Gerät nur in stationären Anlagen einzusetzen.
●
das Gerät beim Fördern von Luft-Gasgemisch in ein Gesamtsystem
einzubauen.
●
die Einbaukomponente erst nach dem Einbau ins Kundengerät in
Betrieb zu nehmen.
●
das Betreiben des Geräts mit allen Schutzeinrichtungen.
→ Transportieren Sie das Gebläse nur in Originalverpackung.
→ Sichern Sie das Gebläse z. B. mit einem Zurrgurt, damit
es nicht verrutscht.
; Schützen Sie das Gerät bis zur endgültigen Montage vor
Umwelteinflüssen und Schmutz.
; Um einen einwandfreien Betrieb und eine möglichst lange
Lebensdauer zu gewährleisten empfehlen wir, das Gerät maximal ein
Jahr zu lagern.
; Auch Geräte, die explizit zum Einsatz im Freien geeignet sind, sind
vor Inbetriebnahme wie beschrieben zu lagern.
; Halten Sie die Lagerungstemperatur ein, siehe
Kapitel 3.6 Transport- und Lagerbedingungen.
1.13 Entsorgung
Original-Betriebsanleitung
Beachten Sie bei der Entsorgung des Gerätes alle relevanten, in Ihrem
Land geltenden Anforderungen und Bestimmungen.
Bestimmungswidrige Verwendung
Insbesondere folgende Verwendungen des Gerätes sind verboten und
können zu Gefährdungen führen:
●
Betreiben des Gerätes mit Unwucht, z. B. hervorgerufen durch
Schmutzablagerungen oder Vereisung.
●
Fördern eines Mediums, das abrasive (abtragende) Partikel enthält.
●
Fördern eines Mediums, das stark korrodierend wirkt.
●
Fördern eines Mediums, das hohe Staubbelastung enthält, z. B.
Absaugung von Sägespänen.
●
Betreiben des Gasgebläses in einer Umgebung, die zündfähige Gase
oder Stäube oder brennbare Feststoffe oder Flüssigkeiten enthält.
●
Fördern eines Luft-Gas-Gemisches außerhalb eines Gesamtsystems,
das die oben beschriebenen Anforderungen erfüllt.
●
Einsatz des Gebläses als sicherheitstechnisches Bauteil bzw. für die
Übernahme von sicherheitsrelevanten Funktionen.
●
Betrieb in medizinischen Geräten mit lebenserhaltender oder
lebenssichernder Funktion.
●
Kontakt mit Stoffen, die Gebläsekomponenten schädigen können, z.
B. Flüssigkeiten bei der Reinigung.
●
Betrieb mit vollständig oder teilweise demontierten oder manipulierten
Schutzeinrichtungen.
●
Aussetzen von Strahlung, die Gebläsekomponenten schädigen
können, z. B. starke UV-Strahlung.
●
Betrieb bei externen Vibrationen.
●
Betreiben des Gerätes in explosiver Atmosphäre.
●
Betrieb mit vollständig oder teilweise demontierten oder manipulierten
Schutzeinrichtungen.
●
Weiterhin alle nicht in der bestimmungsgemäßen Verwendung
genannten Einsatzmöglichkeiten.
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Betriebsanleitung
3. TECHNISCHE DATEN
3.1 Produktzeichnung
Original-Betriebsanleitung
Alle Maße haben die Einheit mm.
Y
Z
1
1.1
1.2
1.3
2
2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
3
Einzelheit Y
Ansicht Z / Steckerbelegung
Stiftleiste 3-polig passend für Gegenstecker (gehört nicht zum Lieferumfang) Tyco-Nr. 350766-1, Steckbuchse Tyco-Nr. 926884-1
L
N
PE
Stiftleiste 5-polig passend für Gegenstecker (gehört nicht zum Lieferumfang) Molex-Nr. 39-01-4050, Steckbuchse Molex-Nr. 39-00-0059
+
Drehzahlüberwachung
0-10 VDC
PWM-Eingang
Druckentnahmestutzen optional möglich
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Sie können das Gebläse entweder über den 0-10 VDCEingang oder den PWM-Eingang ansteuern. Achtung:
Eingänge sind nicht gleichzeitig nutzbar.
3.2 Nenndaten
Motor
M3G084-DF
Phase
Nennspannung / VAC
Nennspannungsbereich / VAC
Frequenz / Hz
1~
230
208 .. 240
Art der Datenfestlegung
Drehzahl / min-1
Leistungsaufnahme / W
Stromaufnahme / A
mb
5700
750
3,6
@ 208 V
-20
Min. Umgebungstemperatur / °C
Max. Umgebungstemperatur / °C
Min. Fördermitteltemperatur / °C
Max. Fördermitteltemperatur / °C
50/60
Berührungsstrom
nach IEC 60990
(Messschaltung Bild
4, TN System)
Elektrischer Anschluss
Motorschutz
Schutzklasse
60
Zulassung
0
Rotorseitig
S1
Kugellager
- Drehzahlausgang
- Übertemperaturschutz Elektronik / Motor
- PFC, aktiv
- Motorstrombegrenzung
- Unterspannungs- /
Phasenausfallerkennung
- Steuereingang PWM
- Steuereingang 0-10 V
<= 3,5 mA
Mit Stecker
Blockierschutz
I (wenn Schutzleiter kundenseitig
angeschlossen ist)
CSA C22.2 Nr.113; UL 507; CCC
Beachten Sie bei zyklischen Drehzahlbelastungen, dass die
drehenden Teile des Gerätes für die maximale Anzahl von
einer Million Belastungszyklen ausgelegt sind. Nehmen Sie bei
speziellen Fragen die Unterstützung von ebm-papst in Anspruch.
60
mb = max. Belastung · mw = max. Wirkungsgrad · fb = freiblasend
kv = Kundenvorgabe · kg = Kundengerät
3.5 Befestigungsdaten
Änderungen vorbehalten
Einschraubtiefen, siehe Kapitel 3.1 Produktzeichnung
3.3 Daten gemäß ErP-Richtlinie
; Sichern Sie die Befestigungsschrauben gegen unbeabsichtigtes
Lösen (z. B. durch selbsthemmende Schrauben).
Installationskategorie
Effizienzkategorie
Drehzahlregelung
Spezifisches Verhältnis*
*
A
Statisch
Ja
1,02
Festigkeitsklasse
Befestigungsschrauben
Gesamtwirkungsgrad ηes
Effizienzklasse N
Leistungsaufnahme Ped / kW
Volumenstrom qv / m³/h
Druckerhöhung total psf / Pa
Drehzahl n / min-1
54,3
67,1
0,6
485
2219
5710
Vorgabe
2013
45,2
58
Vorgabe
2015
48,2
61
Datenfestlegung im optimalen Wirkungsgrad
3.4 Technische Beschreibung
Masse
Baugröße
Oberfläche Rotor
Material Abdeckhaube
Material Laufrad
Material Gehäuse
Schaufelanzahl
Drehrichtung
Schutzart
Isolationsklasse
Einbaulage
8.8
Weitere Befestigungsdaten können Sie ggf. der Produktzeichnung
entnehmen.
Spezifisches Verhältnis = 1 + pfs / 100 000 Pa
Ist
Original-Betriebsanleitung
Kondenswasserbohrungen
Betriebsart
Lagerung Motor
Technische Ausstattung
9,2 kg
200 mm
Schwarz lackiert
Polyflam RPP 374-ND CS1 (UL 97-V0)
Aluminiumblech
Aluminium Druckguss
7
Rechts auf den Rotor gesehen
IP 20
"B"
Beliebig
3.6 Transport- und Lagerbedingungen
; Setzen Sie das Gerät entsprechend seiner Schutzart ein.
Zul.
Umgebungstemp.
Motor max.
(Transport/Lagerung)
Zul.
Umgebungstemp.
Motor min.
(Transport/Lagerung)
+80 °C
-40 °C
3.7 Elektromagnetische Verträglichkeit
EMV Störfestigkeit
EMV
Netzrückwirkungen
EMV Störaussendung
Gemäß EN 61000-6-2 (Industriebereich)
Gemäß EN 61000-3-2/3
Gemäß EN 61000-6-4 (Industriebereich)
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Betriebsanleitung
GEFAHR
Elektrische Ladung (>50 µC) zwischen Netzleiter und
Schutzleiteranschluss nach Netzabschaltung beim
Parallelschalten mehrerer Geräte.
Elektrischer Schlag, Verletzungsgefahr
4. ANSCHLUSS UND INBETRIEBNAHME
4.1 Mechanischen Anschluss herstellen
GEFAHR
Gasaustritt aus undichtem Gehäuse
Lebensgefahr
→ Stellen Sie ausreichenden Berührschutz sicher.
Vor Arbeiten am elektrischen Anschluss müssen die
Netzanschlüsse und PE kurzgeschlossen werden.
→ Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob das Gehäuse des
Gasgebläses druckdicht ist.
Verschließen Sie dabei Ansaug- und Ausblasöffnung, sowie
den Wellendurchbruch.
VORSICHT
Elektrische Spannung
Das Gerät ist eine Einbaukomponente und besitzt keinen
elektrisch trennenden Schalter.
→ Prüfen Sie außerdem, dass rotierende Teile nicht an
feststehenden Teilen streifen.
→ Schließen Sie das Gerät nur an Stromkreise an, die mit
einem allpolig trennenden Schalter abschaltbar sind.
GEFAHR
Es können Leckagen auftreten.
Konstruktionsbedingt ist das Gasgebläse, z. B. am
Wellendurchbruch, nicht dicht. Dadurch können im Betrieb
Leckagen auftreten.
Auch durch Verpuffungen können Langzeitschäden oder
Gehäuseverformungen auftreten, die zu Leckagen führen
können. Außerhalb des Gasgebläses kann sich ein Luft-GasGemisch ansammeln.
Das Gebläse kann explodieren. Sie können sich schwer
verletzen.
→ Prüfen Sie welche Gefährdungen entstehen, wenn Sie das
Gasgebläse in Verbindung mit Ihrem Gerät z. B. installieren,
betreiben, warten oder entsorgen.
Vermeiden Sie diese Gefährdungen.
Führen Sie alle dafür notwendigen Maßnahmen durch.
VORSICHT
Schnitt- und Quetschgefahr beim Herausnehmen des
Gebläses aus der Verpackung
→ Entnehmen Sie Sie das Gebläse vorsichtig am Gehäuse
der Verpackung. Stöße unbedingt vermeiden.
→ Tragen Sie Sicherheitsschuhe und schnittfeste
Schutzhandschuhe.
; Überprüfen Sie das Gerät auf Transportschäden. Beschädigte Geräte
dürfen nicht mehr montiert werden.
; Montieren Sie das unbeschädigte Gerät entsprechend Ihrer Applikation.
4.2 Elektrischen Anschluss herstellen
Original-Betriebsanleitung
GEFAHR
Elektrische Spannung am Gerät
Elektrischer Schlag
→ Bei Arbeiten am Gerät müssen Sie die Anlage/Maschine,
in die das Gerät eingebaut ist, gegen Wiedereinschalten
sichern.
HINWEIS
Wassereintritt in Adern oder Leitungen
Wasser tritt am kundenseitigen Kabelende ein und kann das
Gerät beschädigen.
→ Achten Sie darauf, dass das Leitungsende in trockener
Umgebung angeschlossen ist.
Der Steuerspannungskreis ist nicht galvanisch getrennt.
Schließen Sie das Gerät nur an Stromkreise an, die mit einem
allpolig trennenden Schalter abschaltbar sind.
4.2.1 Voraussetzungen
; Überprüfen Sie, ob die Daten auf dem Typenschild mit den
Anschlussdaten überein stimmen.
; Versichern Sie sich, bevor Sie das Gerät anschließen, dass die
Versorgungsspannung mit der Gerätespannung übereinstimmt.
; Verwenden Sie nur Kabel, die für die Stromstärke entsprechend des
Typenschildes ausgelegt sind.
Beachten Sie zur Bemessung des Querschnitts die
Bemessungsgrundlagen nach EN 61800-5-1. Der Schutzleiter muss
mindestens mit Außenleiterquerschnitt bemessen sein.
Wir empfehlen die Verwendung von 105°C-Leitungen. Bemessen
Sie den minimalen Leitungsquerschnitt nicht unter
AWG26/0,13 mm².
4.2.2 Blindströme
Durch das, zur Einhaltung der EMV- Grenzwerte
(Störaussendung und Störfestigkeit), integrierte EMV- Filter sind
auch bei Motorstillstand und eingeschalteter Netzspannung
Blindströme in der Netzzuleitung messbar.
→ Bringen Sie immer zuerst einen Schutzleiter an.
→ Überprüfen Sie den Schutzleiter.
GEFAHR
Fehlerhafte Isolierung
Lebensgefahr durch elektrischen Schlag
●
Die Werte liegen im Bereich von typisch < 250 mA.
●
Die Wirkleistung in diesem Betriebszustand (Betriebsbereitschaft) liegt
gleichzeitig bei typisch < 4 W.
→ Verwenden Sie nur Leitungen, die den vorgeschriebenen
Installationsvorschriften hinsichtlich Spannung, Strom,
Isolationsmaterial, Belastbarkeit etc. entsprechen.
→ Verlegen Sie Leitungen so, dass sie nicht durch
rotierende Teile berührt werden können.
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Betriebsanleitung
4.2.3 Fehlerstromschutzschalter
Es sind ausschließlich allstromsensitive FI-Schutzeinrichtungen
(Typ B oder B+) zulässig. Personenschutz ist beim Betrieb des
Gerätes, wie auch bei Frequenzumrichtern, mit FISchutzeinrichtungen nicht möglich.
Beim Einschalten der Spannungsversorgung des Geräts
können Impulsförmige Ladeströme der Kondensatoren im
integrierten EMV- Filter zum Ansprechen von FI Schutzeinrichtungen mit unverzögerter Auslösung führen. Wir
empfehlen Fehlerstromschutzschalter mit einer
Auslöseschwelle von 300 mA und verzögerter Auslösung
(superresistent, Charakteristik K).
4.2.4 Blockierschutz
Aufgrund des Blockierschutzes ist der Anlaufstrom (LRA) gleich
groß oder kleiner als der Nennstrom (FLA).
4.3 Anschluss über Stecker
4.3.1 Versorgungsanschlüsse herstellen
VORSICHT
Elektrische Spannung
Das Gerät ist eine Einbaukomponente und besitzt keinen
elektrisch trennenden Schalter.
→ Schließen Sie das Gerät an ein geeignetes Auslösegerät an.
→ Schließen Sie das Gerät nur an Stromkreise an, die mit
einem allpolig trennenden Schalter abschaltbar sind.
→ Bei Arbeiten am Gerät müssen Sie die Anlage/Maschine,
in die das Gerät eingebaut ist, gegen Wiedereinschalten
sichern.
; Überprüfen Sie die PIN-Belegung Ihres Steckers.
; Führen Sie Einbaustecker und Gegenstecker zusammen.
Original-Betriebsanleitung
; Stellen Sie sicher, dass der Stecker korrekt eingerastet ist.
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Betriebsanleitung
4.4 Anschlussbild
Pin
1; 2; 3
1
2
3
4
5
Anschluss
L; N; PE
UB
Tach
0 - 10 V
PWM
GND
Funktion / Belegung
Spannungsversorgung 230 VAC, 50 - 60 Hz, Phase, Neutralleiter, Schutzleiter
externe Spannung 16 - 45 VDC, Restwelligkeit +/- 3,5%, SELV
Drehzahlüberwachung, 3 Impulse pro Umdrehung, SELV
Steuereingang 0 - 10 V, Impedanz 100k, SELV
Steuereingang PWM, 1 - 6 kHz, SELV
GND - Anschluss der Steuerschnittstelle, SELV
Original-Betriebsanleitung
Nr.
ST1
ST2
ST2
ST2
ST2
ST2
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Betriebsanleitung
4.5 Anschlüsse prüfen
5. INTEGRIERTE SCHUTZFUNKTIONEN
; Stellen Sie sicher, dass Spannungsfreiheit (an allen Phasen) herrscht.
Die integrierten Schutzfunktionen bewirken, dass der Motor sich bei den
in der Tabelle beschriebenen Fehlern automatisch abschaltet
; Sichern Sie gegen Wiedereinschalten
; Prüfen Sie, ob der Gegenstecker korrekt in den Einbaustecker
eingerastet ist.
Fehler
; Prüfen Sie, ob der Gegenstecker korrekt an der Anschlussleitung
"angeschlagen" ist.
Rotorlage Erfassungsfehler
4.6 Gerät einschalten
WARNUNG
Heißes Motorgehäuse
Brandgefahr
→ Stellen Sie sicher, dass sich keine brennbaren und
entzündlichen Stoffe in der Umgebung des Gebläses befinden.
Blockierter Rotor
Netzunterspannung
(Netzeingangsspannung
außerhalb der zulässigen
Nennspannung)
Beschreibung/Funktion
Sicherheitseinrichtung
Es folgt ein automatischer
Wiederanlauf.
; Nach Aufheben der
Blockierung läuft der Motor
automatisch wieder an.
; Kehrt die Netzspannung zu
zulässigen Werten zurück, läuft
der Motor automatisch wieder an.
; Überprüfen Sie das Gerät vor dem Einschalten auf äußerlich
erkennbare Schäden und die Funktionsfähigkeit der
Schutzeinrichtungen.
; Überprüfen Sie die Luftwege des Ventilators auf Fremdkörper und
entfernen Sie diese.
; Legen Sie 0 VDC an den 0-10 V Steuereingang, falls Sie diesen
nutzen
; Legen Sie 0 % PWM an den PWM Steuereingang, falls Sie diesen
nutzen
; Legen Sie die Nennspannung zur Versorgung an.
; Starten Sie das Gerät über Änderung des Eingangssignals.
4.7 Gerät abschalten
Gerät während des Betriebes abschalten:
; Schalten Sie das Gerät über den Steuereingang aus.
; Schalten Sie den Motor (z. B. im Taktbetrieb) nicht über das Netz ein
und aus.
Gerät für Wartungsarbeiten abschalten:
; Schalten Sie das Gerät über den Steuereingang aus.
; Schalten Sie den Motor (z. B. im Taktbetrieb) nicht über das Netz ein
und aus.
; Trennen Sie das Gerät von der Versorgungsspannung.
Original-Betriebsanleitung
; Achten Sie beim Abklemmen darauf, den Erdleiteranschluss zuletzt
abzuklemmen.
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Betriebsanleitung
G3G200-GN18-01
Netzspannung
fehlerhaft
6. WARTUNG, STÖRUNGEN, MÖGLICHE
URSACHEN UND ABHILFEN
Führen Sie keine Reparaturen an Ihrem Gerät durch. Senden Sie das
Gerät zur Reparatur oder Austausch zu ebm-papst.
WARNUNG
Spannung an Klemmen und Anschlüssen auch bei
abgeschaltetem Gerät
Elektrischer Schlag
→ Gerät erst fünf Minuten nach allpoligem Abschalten der
Spannung öffnen.
VORSICHT
Wird das Steuersignal eines ans Netz angeschlossenen
Gebläses weggenommen, kann der Motor automatisch
wieder anlaufen.
Verletzungsgefahr
Anschluss fehlerhaft
Übertemperatur
Elektronik/Motor
→ Schalten Sie bei Arbeiten am Gebläse die Netzspannung
aus und sichern Sie sie gegen Wiedereinschalten.
Mangelhafte Kühlung
Umgebungstemperatur zu hoch
→ Warten Sie, bis das Gerät stillsteht.
VORSICHT
Elektrische Ladung nach Abschalten des Gerätes
Elektrischer Schlag beim Berühren
Unzulässiger
Betriebspunkt
→ Berühren Sie das Gerät erst 5 Minuten nach allpoligem
Abschalten der Spannung
VORSICHT
Bei angelegter Steuerspannung oder gespeichertem
Drehzahlsollwert läuft der Motor, z. B. nach Netzausfall
automatisch wieder an.
Verletzungsgefahr
→ Halten Sie sich nicht im Gefahrenbereich des Gerätes auf.
→ Schalten Sie bei Arbeiten am Gerät die Netzspannung aus
und sichern Sie diese gegen Wiedereinschalten.
→ Entfernen Sie nach Arbeiten am Gerät eventuell
verwendete Werkzeuge oder andere Gegenstände vom
Gerät.
Original-Betriebsanleitung
Steht das Gebläse für längere Zeit still, z. B. bei der Lagerung,
empfehlen wir Ihnen, das Gebläse für mindestens 2 Stunden in
Betrieb zu nehmen, damit eventuell eingedrungenes Kondensat
verdunsten kann und die Lager bewegt werden.
Motor dreht sich
nicht
Mechanische
Blockierung
Austritt des
geförderten Luft-GasGemisches
Bei weiteren Störungen Kontakt mit ebm-papst aufnehmen.
6.1 Reinigung
→ Warten Sie, bis das Gerät stillsteht.
Störung / Fehler
Mögliche Ursache
Laufrad läuft unrund Unwucht der sich
drehenden Teile
Verpuffung
Netzspannung
prüfen, Spannungsversorgung wieder
herstellen,
Steuersignal
anlegen.
Spannungsfrei legen,
Anschluss
korrigieren, siehe
Anschlussbild.
Kühlung verbessern.
Gerät abkühlen
lassen.
Zum Zurücksetzen
der Fehlermeldung
die Netzspannung
für min. 25 s ab- und
wieder zuschalten.
Umgebungstemperatur senken.
Zurücksetzen durch
Reduzierung des
Steuereingangs auf 0.
Betriebspunkt
korrigieren. Gerät
abkühlen lassen.
Dichtigkeit
überprüfen, ist
Gebläse undicht,
austauschen
Mögliche Abhilfe
Gerät reinigen, falls
nach Reinigung noch
Unwucht vorhanden
ist, Gerät
austauschen.
Bitte achten Sie
darauf, dass bei der
Reinigung keine
Wuchtklammern
entfernt werden.
Ausschalten,
spannungsfrei legen
und mechanische
Blockierung entfernen.
HINWEIS
Das Gerät muss nicht gereinigt werden.
6.2 Sicherheitstechnische Prüfung
HINWEIS
Hochspannungsprüfung
Der integrierte EMV-Filter enthält Y-Kapazitäten. Beim Anlegen
von AC Prüfspannung wird daher der Auslösestrom
überschritten.
→ Prüfen Sie das Gerät mit DC Spannung, wenn Sie die
gesetzlich vorgeschriebene Hochspannungsprüfung
durchführen. Die zu verwendende Spannung entspricht dem
Spitzenwert der, in der Norm geforderten, AC Spannung
Was ist zu
prüfen?
Berührschutzverkleidung
auf Vollständigkeit
oder
Beschädigung
Wie
überprüfen?
Sichtprüfung
Häufigkeit
mindestens
1/2 jährlich
Welche
Maßnahme?
Nachbesserung
oder
Austausch des
Gerätes
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Betriebsanleitung
G3G200-GN18-01
Sichtprüfung
mindestens
1/2 jährlich
Austausch des
Gerätes
Sichtprüfung
mindestens
1/2 jährlich
Befestigen
Sichtprüfung
mindestens
1/2 jährlich
Befestigen
Sichtprüfung
mindestens
1/2 jährlich
Leitungen
austauschen
Sichtprüfung
mindestens
1/2 jährlich
Bohrungen
öffnen
manuelle
mindestens
Prüfung durch
1/2 jährlich
Drehen des
Rotors, in
abgeschaltetem Zustand
Gerät bei
Geräusch,
Schwergängigkeit oder
Spiel der
Lager
austauschen
Original-Betriebsanleitung
Gerät auf
Beschädigung
an Schaufeln
und Gehäuse
Befestigung
der Anschlussleitungen
Befestigung
des
Schutzleiteranschlusses
Isolierung der
Leitungen auf
Beschädigung
Kondenswasserbohrungen, wo
notwendig,
gegen
Verschluss
Kugellager auf
Geräuschlosigkeit, Leichtgängigkeit und
Spielfreiheit
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