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SAI-Aktiv Universal
für PROFIBUS-DP
Handbuch
Revisionsverlauf
Revisionsverlauf
Version
V1.0
2
Datum
07/2006
Änderung
Erstausgabe
5651720000/01/07.06
Inhalt
Inhalt
1. Die SAIs
1.1 SAI
1.2 PROFIBUS-DP
4
5
6
2. Projektierung der SAIs
2.1 Projektierung
2.2 Spannungsversorgung
7
8
9
3.
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
Montieren der SAIs
Einbaulage und Einbaumaße
SAI-Verteiler montieren
Beschriften
PROFIBUS-Adresse einstellen
SAI demontieren
10
11
12
13
14
15
4.
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
SAI-Verteiler anschließen
PROFIBUS / RS-485
SAI-AU M8 PB 16DI
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB 16DI
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
16
17
20
24
29
34
40
5.
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
Inbetriebnahme
GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
GSD-Dateien in Step7 installieren
Einfügen eines SAI im Hardware-Konfigurator
Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
Konfiguration und Parametrierung
Parameterdaten der SAIs
47
48
49
50
52
53
54
55
6.
6.1
6.2
6.3
Diagnose
LED-Anzeige
Diagnose-Telegramme
Diagnose-Daten auswerten in Step7
57
58
64
70
Anhang
Anhang A: Artikelübersicht
Anhang B: Bohrschablone
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
Anhang F: Konfiguration der analogen Eingänge
Anhang G: Konfiguration der analogen Ausgänge
Quellen
Index
Glossar
Aktivitäten weltweit
5651720000/01/07.06
71
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75
76
77
78
79
80
81
82
86
92
3
Die SAIs
1.
Die SAIs
Die SAIs
Dieses Kapitel erläutert
• das Wesen und die Funktionsweise
von SAIs
• den PROFIBUS-DP und dessen
Master / Slave-Struktur
4
1.1 SAI
5
1.2 PROFIBUS-DP
6
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SAI
1.1 SAI
Das Kürzel SAI steht für Sensor-Aktor-Interface (engl.: sensor-actuator-interface). Es ist ein Verteiler bzw. Sammler von
Signalleitungen in kompakter Bauform.
Beim Aufbau einer Anlage im Feld werden die Signale vom bzw.
zum Prozess häufig zentral gesteuert, zum Beispiel von einer
SPS oder einem Industrie-PC. Üblicherweise ist die Entfernung
zwischen der Anlage und der zentralen Steuerung nicht unerheblich. Dies bringt einen hohen Aufwand an Installation und Material bei den Leitungen mit sich. Zudem erhöht sich die Störund Fehleranfälligkeit des Systems.
In solchen Fällen bewährt sich der Einsatz von SAI:
• die Signalleitungen der Peripheriegeräte werden vor Ort an
der Anlage gebündelt und auf einen Bus aufgeschaltet
• der Anschluss der Signalleitungen erfolgt einfach mittels plugand-play
• die Steuerung befindet sich an zentraler Stelle
• ein Bussystem gewährleistet die Sicherheit der Datenübertragung
Der prinzipielle Aufbau eines SAI-Verteilers ist wie folgt:
Er besteht aus folgenden Komponenten:
• E-/A-Bereich: zum Anschluss der Signalleitungen
• Einstellbereich: hier stellen Sie die PROFIBUS-DP-Adresse ein
und setzen die Steckbrücken für die verschiedenen Spannungspotenziale
• Bus-/Power-Bereich: für den Anschluss der Versorgungsspannung, deren Durchschleifen und die Busanschaltung
Weidmüller bietet folgende Varianten eines PROFIBUSDP-Verteilers:
• M8 16DI mit 16 digitalen Eingängen
• M8 16DI / 8DO mit 8 festen digitalen Eingängen und
8 einzeln wählbaren Ein- oder Ausgängen
• M12 16DI mit 16 digitalen Eingängen
• M12 16DI / 8DO mit 8 festen digitalen Eingängen und
8 einzeln wählbaren Ein- oder Ausgängen
• M12 AI / AO / DI mit 4 analogen Eingängen, 2 analogen
Ausgängen und 4 digitalen Eingängen
Ergänzend bietet Weidmüller dazu auch:
• PROFIBUS-DP-Netzwerk-Komponenten
• Sensor- / Ventilstecker-Leitungen
• Steckverbinder und Y-Stecker (Zwillingsstecker)
• Werkzeuge
E-/A-Bereich
Einstellbereich
Bus-/Power-Bereich
Abbildung 1: Prinzipieller Aufbau eines SAI-Verteilers
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5
PROFIBUS-DP
1.2 PROFIBUS-DP
PROFIBUS
PROFIBUS (PROcess Field BUS) ist Teil der internationalen
Standards IEC 61158 und IEC 61784. Physikalisch ist der PROFIBUS ein elektrisches Netz auf Basis einer geschirmten Zweidrahtleitung oder ein optisches Netz auf Basis eines Lichtwellenleiters (LWL). PROFIBUS-DP (DP = Dezentrale Peripherie) ist
eine spezielle Anwendung für die Fabrikautomatisierung.
System
Ein typisches PROFIBUS-DP-System besteht aus
• mindestens einer SPS oder einem Industrie-PC als Leitsystem
(Master)
• verschiedenen Feldgeräten, wie digitale oder analoge E-/AGeräte, AC- oder DC-Antriebe, magnetische oder pneumatische Ventile, Frequenz-Umrichter, Starter, Bedien- und Anzeigegeräte, … (Slaves)
GSD-Dateien
Die GSD ist der obligatorische „Personalausweis“ eines jeden
PROFIBUS-Gerätes. Sie enthält die Kenndaten des Gerätes,
Angaben zu seinen Kommunikationsfähigkeiten, sowie weitere
Informationen, z.B. Diagnosewerte.
Weidmüller stellt sämtliche GSD-Dateien der SAI-Verteiler der
Reihe SAI Aktiv Universal auf www.weidmueller.com zum
Download bereit. Sehen Sie dazu auch Kapitel 5. Inbetriebnahme.
Datentransfer
Der Datenaustausch im System erfolgt durch zyklisches Polling.
Dabei stellt der Master die Verbindung zu jeweils einem Slave
her, stellt Daten zur Verfügung und/oder fordert Daten an. Der
angesprochene Slave beantwortet die Datenanforderung unmittelbar. Im Anschluss daran erfolgt diese Vorgehensweise bei
den anderen Slaves. Dieser Vorgang setzt sich zyklisch fort.
PROFIBUS Konfigurator
Programmiergerät
System Konfiguration
SPS Steuerung
www
www
www
www
Elektronische Gerätedatenblätter (GSD-Dateien)
PROFIBUS-DP
Abbildung 2: Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems
6
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Projektierung der SAIs
2.
Projektierung der SAIs
Projektierung der SAIs
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2.1 Projektierung
8
2.2 Spannungsversorgung
9
7
Projektierung
2.1 Projektierung
Planung der Bus-Anlage
Folgende Schritte sind bei der Auslegung einer Anlage mit einzubeziehen:
• Standort der Maschine / Anlage
• Zuordnung der Signale zur Anlage zu logischen Gruppen
• Auswahl der Feldgeräte
• Zuordnung der Signale zu den Feldgeräten
• Bestimmung der Einbauorte der Feldgeräte
Kriterien für die Bestimmung des richtigen SAI-Verteilers:
Steckergröße
Polzahl der E/A-Anschlüsse
T-Stück
Eingänge /Ausgänge
Schirmung
Signale
Bestimmen Sie die Steckergröße je nach Ihrem Applikationsbedarf, der Ausführung der Sensoren
oder nach persönlicher Präferenz; Weidmüller bietet M12-Varianten und M8-Varianten für rein
digitale Signale
Beachten Sie hierbei das anzuschließende Sensor-/Aktor-Kabel; mögliche Ausführungen
sind 3-, oder 5-polig
Speziell bei 5-poligen M12-Sensoranschlüssen können Sie 2 Kabel mittels Y-Stück auf einen
Verteiler-Eingang führen
Die SAI-Verteiler von Weidmüller bieten verschiedene Ausführungen als Variante mit 16 digitalen
Eingängen, mit gemischten digitalen Ein-/Ausgängen oder als Analog-/Digital-Version (sehen Sie
auch Kapitel 4: Anschließen der SAIs)
Bei Busanschlüssen ist eine Schirmung mittels Metallsteckern erforderlich; bei analogen Signalen
empfehlen wir, ebenso vorzugehen, um die Störanfälligkeit einzuschränken
Beachten Sie, ob Sie analoge oder digitale Signale übermitteln
Tabelle 1: Bestimmung des SAI-Verteilers
Bitte sehen Sie auch Anhang A: Artikelübersicht zur Bestimmung der richtigen Produkte.
8
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Spannungsversorgung
2.2 Spannungsversorgung
Die Einspeisung der Versorgungsspannung ist als Sternverdrahtung oder in einer Linienverdrahtung möglich.
Rechenbeispiel Spannungsabfall auf den Leitungen:
Für eine Linienverdrahtung sind nur Module ohne digitale Ausgänge geeignet.
Die Einspeisung erfolgt über den AUX IN Steckverbinder, die
Weiterleitung zum nächsten Modul erfolgt vom Modulanschluss
AUX OUT.
Hinweis:
Der maximale Einspeisestrom darf für das
erste Modul pro Einspeisepin 2,5 A nicht über
schreiten. Die Versorgungsspannung am
letzen Modul darf nicht unter 18 V DC sinken.
L1
L2
L3
Abbildung 3: Spannungsabfall
Bei der Bestimmung der max. Anzahl von Modulen in Reihe, berücksichtigen Sie den Gesamtstrom aller Module und den Spannungsabfall auf der Leitung.
Spannungsabfall auf den Leitungen:
Leitungswiderstand x Gesamtleitungslänge x 2
Gesamtstrom der Module:
Eigenverbrauch Module + Summenstrom der Verbraucher
Spannungsabfall bis Modul 1:
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L1 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 1 + Modul 2+ Modul 3)
Spannungsabfall von Modul 1 bis Modul 2
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L2 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 2 + Modul 3)
Spannungsabfall von Modul 2 bis Modul 3
(Leitungswiderstand x Leitungslänge L3 x 2) x Stromaufnahme
(Modul 3)
Versorgungsspannung an Modul 3
Einspeisespannung – Spannungsabfall 1 – Spannungsabfall 2 –
Spannungsabfall 3
Wichtig:
Die Einspeisung an Modul 3 muss größer oder gleich 18 V DC
sein.
Rechnung:
Max. Strombelastung pro Pin –> max. Anzahl von Eingangsmodulen
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Montieren der SAIs
3.
Montieren der SAIs
Montieren der SAIs
10
3.1 Einbaulage und Einbaumaße
11
3.2 SAI-Verteiler montieren
12
3.3 Beschriften
13
3.4 PROFIBUS-Adresse einstellen
14
3.5 SAI demontieren
15
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Einbaulage und Einbaumaße
3.1 Einbaulage und Einbaumaße
Ein SAI-Verteiler ist frei positionierbar. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der Einbaulage: vertikal, horizontal, zur Seite, über Kopf …
Allerdings empfehlen wir zur besseren Sichtbarkeit der LEDs
keinen Einbau zur Seite oder über Kopf, sofern das möglich ist.
Unsere SAI sind anreihbar. Bitte beachten Sie dabei, dass bei
frei konfektionierten und abgewinkelten Steckern ein Abstand
zum benachbarten Modul notwendig sein kann.
Die Einbaumaße unseres SAI-Verteilers betragen 210 x 54 mm.
Zu den Befestigungsmaßen sehen Sie auch Anhang B: Bohrschablone.
Abbildung 4: Größe SAI-Aktiv Universal
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11
SAI-Verteiler montieren
3.2 SAI-Verteiler montieren
Montage
Wählen Sie für die Montage des SAI-Verteilers einen festen und
ebenen Untergrund. Bereiten Sie die Bohrlöcher vor (sehen Sie
auch Anhang B: Bohrschablone). Halten Sie den Verteiler über
die Bohrlöcher, und fixieren Sie ihn mittels Schrauben. Für den
Fall, dass Sie den SAI-Verteiler in einem Bereich mit erhöhten
Schock- und Vibrationsbelastungen einsetzen, verwenden Sie
zusätzlich einen Federring. Sehen Sie auch die Abbildung 5:
Montage eines SAI-Verteilers.
PROFIBUS-Richtlinie
Beachten Sie die PROFIBUS-Richtlinie: Aufbaurichtlinien PROFIBUS-DP/FMS.
Funktionserde (FE)
Funktionserde steht für die Erdung eines Betriebsmittels an der
Umgebung. Anders als bei Schutzerde (PE) dient die FE nicht
primär dem Schutz von Betriebsmitteln und Menschen, sondern
der Ableitung von elektrostatischen Ladungen, Schirmanschlüssen etc.
Vorsicht: EMV
Während des Betriebs wirken elektromagnetische Impulse auf die Leitungen und den Verteiler. Dies kann zu fehlerhaften Signalen und
falschen Daten führen.
Die SAI-Verteiler der Reihe SAI Aktiv Universal haben einen FEAnschluss am Befestigungsloch am Bus-/Power-Bereich integriert. Nutzen Sie diesen Anschluss, und befestigen Sie den
Verteiler direkt auf einem leitenden Untergrund, oder befestigen
Sie einen niederohmigen und kurzen FE-Leiter mittels Kabelschuh an der Befestigungsschraube.
Sehen Sie dazu Abbildung 6: Anschluss Funktionserde FE.
Wichtig: Nutzen Sie für den Anschluss der FE keinen
PE-Schutzleiter.
Abbildung 5: Montage eines SAI-Verteilers
Warnung
Schalten Sie die Anlage stromlos bevor Sie
Steckverbinder für Spannungsversorgung
anschließen, oder Steckbrücken ziehen bzw.
stecken.
Drehmomente
Beachten Sie die folgenden Drehmomente:
M8 Steckverbinder 0,6 Nm
M8 Schutzkappe
0,4 Nm
M12 Steckverbinder 0,8 Nm
M12 Schutzkappe
0,8 Nm
0,5 Nm
Fensterschraube
12
Abbildung 6: Anschluss Funktionserde FE
Erforderliches Zubehör / DIN-Teile
2 Zylinderschrauben M4 x 30
Wir empfehlen Ihnen Zylinderkopfschrauben mit Innensechskant oder Torx.
Werkzeug
Inbusschlüssel oder Torx-Schraubendreher, entsprechend
der von Ihnen gewählten Schraube.
Sehen Sie auch Anhang A: Artikelübersicht für Werkzeug-Empfehlungen.
5651720000/01/07.06
Beschriften
3.3 Beschriften
Im Lieferumfang der SAI-Verteiler sind 20 transparente Markierer
in einem MultiCard-Rahmen beiliegend enthalten. Diese dienen
zur separaten Beschriftung der E-/A-Anschlüsse und der Beschriftung des Verteilers. Speziell für das Markieren des Verteilers können entweder 2 normale oder ein längerer Markierer
eingesetzt werden. Sehen Sie dazu die folgende Abbildung 7:
Aufbringen der Markierer.
Für die professionelle Bedruckung bietet Ihnen Weidmüller verschiedene Drucker und Plotter. Bitte wenden Sie sich an Ihren
Weidmüller-Kontakt für eine Beratung und Demonstration.
Zum schnellen händischen Markieren vor Ort empfehlen wir Ihnen unseren Faserstift STI-S (sehen Sie dazu auch Anhang A:
Artikelübersicht).
Abbildung 7: Aufbringen der Markierer
Bitte beachten Sie, dass Sie die Markierer nicht überkleben, und
dass Sie keine farbigen Markierer verwenden, damit Sie darunter
liegende LEDs nicht überdecken.
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13
PROFIBUS-Adresse einstellen
3.4 PROFIBUS-Adresse einstellen
PROFIBUS-Adresse
Mit der PROFIBUS-Adresse legen Sie fest, unter welcher Adresse Ihr SAI-Verteiler am PROFIBUS-DP angesprochen wird.
Beispiel: Um die PROFIBUS-DP-Adresse 93 einzustellen, drehen Sie den linken Drehcodierschalter auf die Position 5 und
den rechten Drehcodierschalter auf die Position D.
Einstellen
Stellen Sie die PROFIBUS-DP Adresse für den SAI-Verteiler im
Einstellbereich am SAI-Verteiler ein. Verwenden Sie für die Drehschalter einen Schlitz-Schraubendreher.
Hinweis
Jede Adresse darf nur einmal am PROFIBUSDP vergeben werden. Die eingestellte PROFIBUS-Adresse muss mit der in der Projektiersoftware (für diesen Verteiler) festgelegten
PROFIBUS-Adresse übereinstimmen.
Wenn Sie die PROFIBUS-Adresse während des Betriebs ändern,
müssen Sie anschließend die Anlage stromlos schalten und
dann wieder starten, damit der Master die Änderung erkennt.
Werkzeug
Schlitz-Schraubendreher 2,5 mm (sehen Sie dazu auch Anhang
A: Artikelübersicht)
Adresse / Hexadezimal-Code
Bitte beachten Sie, dass PROFIBUS-DP maximal 126 mögliche
Adressen vorsieht. Definiert sind dabei die Adressen 1 bis 125.
Beachten Sie: Die Adresse 126 wird für Konfigurationseinstellungen verwendet, und die Adressen 01 und 02 sind für den
PROFIBUS-Master frei gehalten.
Die Adresse für den Verteiler wird mittels 2 Drehcodierschaltern
in Hexadezimal-Code eingestellt. Dazu müssen Sie die dezimale
Adresse hexadezimal umrechnen, oder Sie nutzen der Einfachheit halber die folgende Tabelle.
Dez
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
Hex
01
02
03
04
05
06
07
08
09
0A
0B
0C
0D
0E
0F
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Dez
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Hex
1A
1B
1C
1D
1E
1F
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
2A
2B
2C
2D
2E
2F
30
31
32
Dez
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
Hex
33
34
35
36
37
38
39
3A
3B
3C
3D
3E
3F
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
4A
4B
Dez
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
Hex
4C
4D
4E
4F
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
5A
5B
5C
5D
5E
5F
60
61
62
63
64
Dez
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
Hex
65
66
67
68
69
6A
6B
6C
6D
6E
6F
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
7A
7B
7C
7D
Tabelle 2: Umschlüsselung dezimal <-> hexadezimal
14
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SAI demontieren
3.5 SAI demontieren
Vorsicht
Durch die Demontage eines SAI-Verteilers im
laufenden Betrieb der Anlage wird kein unmittelbarer Schaden am Gerät auftreten.
Allerdings wird durch die Unterbrechung des
PROFIBUS der Rest der Anlage in einen unkontrollierten Zustand
versetzt. Dies kann zu mittelbaren Schäden führen. Aus diesem
Grund fordern wir, vor der Demontage eines Verteilers die Anlage stromlos zu schalten.
Warnung
Steckverbinder für Spannungsversorgung
und Steckbrücken dürfen unter Spannung
nicht gezogen oder gesteckt werden.
Demontage
• Schalten Sie die Anlage stromlos
• Lösen Sie die Anschlüsse der Spannungsversorgung am
SAI-Verteiler
• Lösen Sie die Anschlüsse des PROFIBUS am Verteiler
• Lösen Sie die E-/A-Anschlüsse
• Demontieren Sie den Verteiler, indem Sie die Befestigungsschrauben lösen
Werkzeug
Inbusschlüssel oder Torx-Schraubendreher, entsprechend
der von Ihnen gewählten Schraube.
Sehen Sie auch Anhang A: Artikelübersicht für Werkzeug-Empfehlungen.
5651720000/01/07.06
15
SAI-Verteiler anschließen
4.
SAI-Verteiler anschließen
SAI-Verteiler anschließen
16
4.1 PROFIBUS / RS-485
17
4.2 SAI-AU M8 PB 16DI
20
4.3 SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
24
4.4 SAI-AU M12 PB 16DI
29
4.5 SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
34
4.6 SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
40
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PROFIBUS/RS-485
4.1 PROFIBUS/RS-485
PROFIBUS ist ein durchgängiges, offenes, digitales Kommunikationssystem mit breitem Anwendungsbereich – vor allem
in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung. PROFIBUS
ist sowohl für schnelle, zeitkritische Anwendungen als auch
für komplexe Kommunikationsaufgaben geeignet. Die Kommunikation von PROFIBUS ist in den internationalen Normen
IEC 61158 und IEC 61784 verankert.
Die Kriterien zur Nutzung und Planung sind in den allgemein
verfügbaren Richtlinien der PROFIBUS-Nutzerorganisation
(PNO) festgeschrieben.
Mit diesen Richtlinien werden die Forderungen der Anwender
nach Herstellerunabhängigkeit und Offenheit erfüllt. Das garantiert die Kommunikation von Geräten verschiedener Hersteller
untereinander – ohne Anpassungen an den Geräten.
Weitere Informationen finden Sie unter www.profibus.com.
Anschluss
Der folgende Abschnitt bezieht sich auf die Produktreihe SAI
Aktiv Universal mit PROFIBUS-Anschluss.
Modulanschluss von Bus-IN
Kontaktsystem M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
B
Pinbelegung
Pin 1: +5 V DC
Pin 2: Data A (grüne Ader) verbunden
mit
Bus-OUT-Pin
mit Bus-OUT-Pin 2
2
1
Pin 3: GND
4 Pin 4: Data B (rote Ader) verbunden
3
mit Bus-OUT-Pin 4
5
Pin 5: Schirm
Tabelle 3: Kontaktbelegung des PROFIBUS-Steckers
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Hinweis
Wählen Sie die Busleitung als Leitungstyp A gemäß
IEC 61158. Der PROFIBUS-Anschluss erfolgt über
einen 5-poligen M12-Stecker (Bus-IN) und eine 5-polige M12Buchse (Bus-OUT). Beide Anschlüsse sind B-kodiert. Nutzen
Sie den Anschluss Bus IN zur Einspeisung, und den Anschluss
Bus OUT zum Weiterleiten.
Stecker und Buchse sind im SAI galvanisch miteinander verbunden. Damit ist es möglich, den PROFIBUS von SAI zu SAI zu
übertragen, und es kann auf Stichleitungen verzichtet werden.
Hinweis
Bei niedrigen Übertragungsraten bis zu 1500 kBit/s
ist es möglich, den SAI-Verteiler mit einer Stichleitung zu verbinden. Die gesamte Stichleitungslänge darf dabei
6,6 Meter nicht überschreiten.
Halten Sie die Stichleitungen so kurz wie möglich. Vermeiden
Sie Stichleitungen bei Baudraten > 1500 kBit/s.
Modulanschluss von Bus-OUT
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
5
M12-Buchse, 5-polig
B
Pin 1: +5 V DC
Pin 2: Data A (grüne Ader) verbunden
mit Bus-IN-Pin 2
Pin 3: GND
Pin 4: Data B (rote Ader) verbunden
mit Bus-IN-Pin 4
Pin 5: Schirm
Tabelle 4: Kontaktbelegung der PROFIBUS-Buchse
17
PROFIBUS/RS-485
Busabschluss
An beiden Bus-Anschlüssen wird eine Referenzspannung von
5 V DC bereitgestellt. Diese Spannung ist galvanisch von der
internen Systemspannung entkoppelt, und ist ausschließlich
zur Versorgung eines externen Busabschlusses bestimmt. Installieren Sie die Abschlüsse am physikalischem Anfang und
am physikalischem Ende, entsprechend der PROFIBUS-Norm
EN 50170, mit folgenden Werten:
Hinweis
Eine Einstellung der Busadresse ist nur über den
Adressbereich des SAI möglich. Eine Veränderung
der Busadresse im laufenden Betrieb wird erst mit dem nächsten
Reset (Ausschalten der Versorgungsspannung) übernommen.
Die werksseitig voreingestellte Busadresse auf dem SAI ist die
Adresse 03.
Für die Umrechnung von dezimalen Adressen in HexadezimalAdressen finden Sie eine Tabelle im Anhang C: Umrechnung
von Hexadezimal in Dezimal.
PIN 1: + 5V
390 Ω
PIN 4: Data B
220 Ω
PIN 2: Data A
390 Ω
PIN 3: GND
Abbildung 8: Bus-Abschluss Beschaltung
Zubehör:
Abschlussstecker PROFIBUS-DP im M12 Stecker
Typ:
SAIEND PM M12 5P B-COD
1
VPE:
Best.-Nr.: 1784770000
Übertragungsrate einstellen
Die Übertragungsgeschwindigkeit auf dem Bus wird vom SAI
erkannt und übernommen. Ebenso wird bei laufendem Betrieb
eine Veränderung der Übertragungsgeschwindigkeit auf dem
Bus erkannt und übernommen.
Die SAI-Verteiler unterstützen alle gängigen Baudraten.
PROFIBUS – Adresse einstellen
Die Einstellung der zugehörigen Busadresse erfolgt über zwei
Drehschalter im Adressbereich des SAI. Die Einstellung erfolgt
im hexadezimalen Code von 00H bis 7EH, entsprechend den
dezimalen Werten von 0 bis 126 (siehe auch Tabelle 2: Umschlüsselung dezimal <-> hexadezimal auf Seite 14).
18
Abbildung 9: Adressschalter
5651720000/01/07.06
PROFIBUS/RS-485
Technische Daten
Feldbusschnittstelle
PROFIBUS-DP V0
gemäß DIN EN 61158,
zertifiziert durch die PNO
Protokoll
PROFIBUS IEC 61158
GSD-Datei
Gerätespezifisch für jedes Modul
Übertragung
RS485
Übertragungsmedium
Twisted Pair
Potenzialtrennung
ja, zur Modulelektronik
Spannungsfestigkeit
500 V DC
Baudraten
9.6, 19.2, 45.45, 93.75, 187.5,
500, 1500, 3000, 6000,
12000 kBit/s
wird automatisch eingestellt
Anzahl der Knoten
Max. 32 in einem Segment;
max. 127 mit Repeater
Bereich der Busadresse
0 bis 126, empfohlen 2 bis 125
Einstellung der Busadresse durch 2 Dreh-Kodierschalter;
Kodierung: hexadezimal
Tabelle 5: Technische Daten PROFIBUS
5651720000/01/07.06
19
SAI-AU M8 PB 16DI
4.2 SAI-AU M8 PB 16DI
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasser- und
staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten in
schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M8 PB 16DI ist ein Modul für den Anschluss von 16
digitalen Sensoren über 16 M8-Steckverbinder.
LEDs:
BF
UI1
UI2
UL
LED DI15 (PIN 4)
LED DI16 (PIN 4)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI8 (PIN 4)
LED DI13 (PIN 4)
LED DI14 (PIN 4)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI6 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 4)
LED DI12 (PIN 4)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI4 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 4)
LED DI10 (PIN 4)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI2 (PIN 4)
DI1 bis DI16
Anschlüsse:
AUX IN
AUX OUT
BUS IN
BUS OUT
1 bis 16
Drehschalter:
X1
X10
Steckbrückenfeld:
J1
PROFIBUS Statusanzeige
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und der
Steckplätze DI1, DI3, DI5, DI7, DI9,
DI11, DI13 und DI15
Versorgungsspannung UI2
Versorgung der Steckplätze DI2,
DI4, DI6, DI8, DI10, DI12, DI14
und DI16
Modulversorgung
Adressraumbeleuchtung
Digitale Eingänge
Einspeisung Spannung UI1 und UI2
Weiterleitung Spannung UI1 und UI2
PROFIBUS Eingang
PROFIBUS Weiterleitung
16 Eingänge
PROFIBUS Adresse low Byte
PROFIBUS Adresse high Byte
Steckbrücke für die Spannungen
UI1 und UI2
LED BF
Nicht bestückt
Nicht bestückt
LED UI1
LED UI2
LED UL
Tabelle 6: SAI-AU M8 PB 16DI
(Adressraumbeleuchtung)
Nicht bestückt
Nicht bestückt
Abbildung 10: SAI-AU M8 PB 16DI
20
5651720000/01/07.06
SAI-AU M8 PB 16DI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt 24 V DC
mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V DC. Der Verteiler
bietet einen Verpolungsschutz.
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt
über einen 5-poligen A-kodierten M12-Stecker und
eine 5-polige A-kodierte M12-Buchse. Nutzen Sie den Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUX-OUT
zum Weiterleiten. Beide Spannungsversorgungen benutzen
eine gemeinsame Masse und sind nicht galvanisch getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
5
M12-Stecker, 5-polig
A
Pin 1:
+24 V DC UI1
verbunden mit AUX-OUT Pin 1
Pin 2:
+24 V DC UI2
verbunden mit AUX-OUT Pin 2
Pin 3:
GND
Pin 4:
GND
Pin 5:
PE
Tabelle 7: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
5
M12-Buchse, 5-polig
A
Pin 1: +24 V DC UI1
verbunden mit AUX-IN Pin 1
Pin 2: +24 V DC UI2
verbunden mit AUX-IN Pin 2
Pin 3: GND
Pin 4: GND
Pin 5: PE
Tabelle 8: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. Beide Stromkreise versorgen die Steckplätze DI1 bis DI16 und die Modulelektronik wie folgt:
• UI1: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13, und 15 und der Modulelektronik
• UI2: Versorgungsspannung für 1 Sensor an Pin 1 von den Steckplätzen 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14 und 16
Auf dem Steckbrückenfeld können die beiden Spannungen mit einer Steckbrücke verbunden werden. Dann wird das Modul nur mit
einer Spannung versorgt.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2
1
3
1
2 – 1* Verbindung Spannung
UI2 und UI1
1 – 1 Steckbrücke Parkposition
alle anderen Kombinationen sind nicht
möglich, da Stift 3 bei diesem Modul
keine Funktion hat
* Werkseinstellung
Tabelle 9: Steckbrückenfeld des SAI-AU M8 PB 16DI
5651720000/01/07.06
21
SAI-AU M8 PB 16DI
Optische Anzeigen
Der Status eines digitalen Einganges wird mit einer gelb/roten
LED angezeigt.
Anschluss digitaler Eingang
Anschluss für einen digitalen Eingang
Kontaktsystem
Pinbelegung
M8-Buchse, 3-polig
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang
LED IN: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4,
1.5, 1.6, 1.7:
• gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1
LED UI1:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
Tabelle 10: Kontaktbelegung digitaler Eingang
LED UI2:
• grün: Spannung 2 > 18 V DC
• rot: Spannung 2 < 18 V DC
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 von jeder M8-Buchse:
PIN 4 oder PIN 2
Eingang 1 oder
Eingang 2 / DESINA
LED
PIN 3
GND
Abbildung 12: E/A Ansicht M8 16DI
Abbildung 11: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
22
5651720000/01/07.06
SAI-AU M8 PB 16DI
Technische Daten
Versorgungsspannung
Grenzwerte
Kontaktbelastung pro Pin
Verpolungsschutz
Stromaufnahme Modul
digitale Eingänge
Steckplätze
Gruppierung
zulässige Eingangsspannung
Eingangspegel Low
Eingangspegel High
Eingangsstrom Low
Eingangsstrom High
Eingangsfilter
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Anzeigeelemente
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
Umgebungstemperatur Lager
Schutzart
Ident Nummer
GSD-Datei
Abmessungen
Gewicht
Artikelnummer
Artikelbezeichnung
24 V DC
18 V DC bis 30 V DC
2,5 A
ja
ca. 70 mA
16 Kanäle
DI1, DI2, DI3, DI4, DI5, DI6, DI7, DI8, DI9, DI10,
DI11, DI12, DI13, DI14, DI15 und DI16
2 Gruppen für je 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
3 ms
keine
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
IP65 / IP67
09D5
WIAU09D5.GSD
L x B x H, 210 x 54 x 32 mm
340 g
1906550000
SAI-AU M8 PB 16DI
Tabelle 11: Technische Daten SAI-AU M8 PB 16DI
5651720000/01/07.06
23
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
4.3 SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasser- und
staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten in
schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M8 PB 16DI/8DO ist ein Modul für den Anschluss
von 16 digitalen Sensoren. Alternativ können bis zu 8 Kanäle als
Ausgänge genutzt werden. Von diesen sind 6 Ausgänge für einen Laststrom von 0.5 A und 2 Ausgänge für einen Laststrom
von 2 A ausgelegt.
Die Verbindung der Signale erfolgt über 16 M8-Steckverbinder.
LEDs:
BF
UI
UQ1
UQ2
UQ3
UL
IO1 bis IO16
Anschlüsse:
AUX IN1
AUX IN2
BUS IN
BUS OUT
1, 2, 5, 6, 9, 10,
13 und 14
3, 4, 7, 8, 11, 12,
15 und 16
Drehschalter:
X1
X10
Steckbrückenfeld:
J1
PROFIBUS Statusanzeige
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und
der Eingänge
Versorgungsspannung UQ1
Versorgung der Ausgänge
Steckplatz 1 und 2
Versorgungsspannung UQ2
Versorgung der Ausgänge
Steckplatz 5 und 6
Versorgungsspannung UQ3
Versorgung der Ausgänge
Steckplatz 9, 10, 13 und 14
Modulversorgung
Adressraumbeleuchtung
digitale Eingänge und
digitale Ausgänge
Einspeisung Spannung UI und UQ1
Einspeisung Spannung UQ2 und UQ3
PROFIBUS Eingang
PROFIBUS Weiterleitung
Jeweils 1 digitaler Eingang, oder
1 digitaler Ausgang
Jeweils 1 digitaler Eingang
PROFIBUS Adresse low Byte
PROFIBUS Adresse high Byte
Steckbrücke für die Spannungen
UQ1, UQ2 und UQ3
Tabelle 12: SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Abbildung 13: SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
24
5651720000/01/07.06
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt 24 V DC
mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V DC. Der Verteiler
bietet einen Verpolungsschutz.
Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt über zwei 5polige A-kodierte M12-Stecker.
Hinweis
Beide Spannungsversorgungen benutzen eine
gemeinsame Masse und sind nicht galvanisch
getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN
Modulanschluss von AUX-IN2
Kontaktsystem M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UI
Pin 2: +24 V DC UQ1
Pin 3: GND
2
1
Pin 4: GND
Pin 5: PE
Kontaktsystem M12-Stecker, 5-polig
A
Kodierung
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UQ2
Pin 2: +24 V DC UQ3
Pin 3: GND
2
1
Pin 4: GND
Pin 5: PE
4
3
4
3
5
5
Tabelle 13: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 14: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Die Strombelastung pro M12-Pin beträgt maximal 2,5 A – der Summenstrom pro Modul 8 A. Die 4 Stromkreise versorgen die 3 Ausgangskreise, die Sensorversorgungen und die Modulelektronik wie folgt:
• Spannung UI: 16 Sensoren an Pin 1 von Steckplatz 1 bis 16 und Modulversorgung
• Spannung UQ1: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an Steckplatz 1 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an Steckplatz 2
• Spannung UQ2: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an Steckplatz 5 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an Steckplatz 6
• Spannung UQ3: 4 Ausgangstreiber mit 0,5 A an Steckplätzen 9, 10, 13 und 14
Über ein Steckbrückenfeld können die 3 Spannungen für die Ausgangstreiber über Steckbrücken miteinander verbunden werden.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2–1
2
1
3
1
Verbindung Spannung
UQ1 und UQ2
Verbindung Spannung
3–1
UQ1 und UQ3
2 – 1* und Verbindung Spannung
UQ1, UQ2 und UQ3
3 – 1*
2–3
Verbindung Spannung
UQ2 und UQ3
* Werkseinstellung
Tabelle 15: Steckbrückenfeld SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
5651720000/01/07.06
25
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Anschluss digitaler Eingang
Die 16 Steckplätze stellen über die Spannung UI eine gemeinsame Versorgung der Sensoren zur Verfügung.
Anschluss für einen digitalen Eingang
Kontaktsystem
Pinbelegung
Hinweis
Die Spannungsversorgung der Sensoren hat mit
den Versorgungen der Ausgangstreiber eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
M8-Buchse, 3-polig
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang (Ausgang)
Tabelle 16: Kontaktbelegung digitaler Eingang
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 von jeder M8-Buchse:
PIN 4 oder PIN 2
Eingang 1 oder
Eingang 2 / DESINA
LED
PIN 3
GND
Abbildung 14: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Anschluss der digitalen Ausgänge
Anschluss für je einen digitalen Ausgang
Kontaktsystem
Pinbelegung
M8-Buchse, 3-polig
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang / Ausgang
Hinweis
Die Spannungsversorgungen der Ausgangstreiber
haben mit der Versorgung der Sensoren eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
Tabelle 17: Anschluss digitale Ausgänge
26
5651720000/01/07.06
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Prinzipschaltung digitaler Ausgang
Ausgangsbereich
UQ
PIN 4
Eingang 1
oder Ausgang
LED
PIN 3
GND
Eingangsbereich
Abbildung 15: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 16: Zuordnung 0,5 A und 2 A Ausgänge
Optische Anzeigen
Der Status jedes Steckplatzes mit einem digitalen Eingang wird
mit einer 2-farbigen gelb/roten LEDs angezeigt.
LED I/O: 1, 2, 5, 6, 9,10,13 und 14
• gelb: Status Digitaleingang oder Digitalausgang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1 oder
Kurzschluss am Ausgang an Pin 4
LED UI:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
LEDs UQ1, UQ2, UQ3:
• grün: Spannung > 18 V DC
oder
• rot: Spannung < 18 V DC
LED I/O: 3, 4, 7, 8, 11, 12, 15 und 16
Abbildung 17: E/A Ansicht M8 16DI/8DO
5651720000/01/07.06
27
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Technische Daten
Versorgungsspannung
Grenzwerte
Kontaktbelastung pro Pin
Verpolungsschutz
Stromaufnahme Modul
digitale Eingänge
Steckplätze
Gruppierung
zulässige Eingangsspannung
Eingangspegel Low
Eingangspegel High
Eingangsstrom Low
Eingangsstrom High
Eingangsfilter
Anzeigeelemente
digitale Ausgänge
Steckplätze mit 0,5 A
Steckplätze mit 2 A
Gruppierung
Treibertyp
Summenstrom
Summenstrom
Summenstrom
Summenstrom
Ausgangsspannung Low
Ausgangsspannung High
Schaltfrequenz ohmsche Last
Schaltfrequenz induktive Last
Schaltfrequenz Lampenlast
Kurzschlussfest
Kurzschlussstrom
Kurzschlussstrom
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Anzeigeelemente
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
Umgebungstemperatur Lager
Schutzart
Abmessungen
Gewicht
Ident Nummer
GSD-Datei
Artikelnummer
Artikelbezeichnung
24 V DC
18 V DC bis 30 V DC
2,5 A
ja
ca. 70 mA
16 Kanäle
1 bis 16
1 Gruppe für 16 Kanäle mit gemeinsamer Masse
–30 V bis +30 V (verpolungssicher)
< 5 V nach EN 61131-2 Typ 1
> 15 V nach EN 61131-2 Typ 1
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
3 ms
eine gelb/rote Status/Error-LED pro Kanal
8 Kanäle, 2 Kanäle 2A, 6 Kanäle 0,5 A
I/O1, I/O5, I/O9, I/O10, I/O13 und I/O14
I/O2, I/O6
1 Gruppe für 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Highside
UQ1: I/O1 und I/O2 2,5 A
UQ2: I/O5 und I/O6 2,5 A
UQ3: I/O9, I/O10, I/O13 und I/O14 2A
Modul 8 A
0V
UQ abzüglich der Durchlassspannung der Schutzdiode
max. 100 Hz
max. 1 Hz
max. 8 Hz
ja, Abschaltung bei Kurzschluss und Fehlermeldung
bei 25 °C 1,4 A bei 0,5 A Ausgänge
bei 25 °C 5,6 A bei 2,0 A Ausgänge
keine
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
IP65 / IP67
L x B x H, 210 x 54 x 32 mm
340 g
09D4H
WIAU09D4.GSD
1906640000
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Tabelle 18: Technische Daten SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
28
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI
4.4 SAI-AU M12 PB 16DI
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasser- und
staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten in
schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 PB 16DI ist ein Modul für den Anschluss von
16 digitalen Sensoren über 8 M12-Steckverbinder.
LEDs:
BF
UI1
UI2
UL
LED DI15 (PIN 2)
LED DI16 (PIN 2)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI8 (PIN 4)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI14 (PIN 2)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI6 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI12 (PIN 2)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI4 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI10 (PIN 2)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI2 (PIN 4)
LED UI1
LED UI2
Drehschalter:
X1
X10
Steckbrückenfeld:
J1
Einspeisung Spannung UI1 und UI2
Weiterleitung Spannung UI1 und UI2
PROFIBUS Eingang
PROFIBUS Weiterleitung
16 Eingänge, alternativ 8 DESINA
Diagnose Eingänge
PROFIBUS Adresse low Byte
PROFIBUS Adresse high Byte
Steckbrücke für die Spannungen
UI1 und UI2
Tabelle 19: SAI-AU M12 PB 16DI
LED BF
Nicht bestückt
Nicht bestückt
DI1 bis DI16
Anschlüsse:
AUX IN
AUX OUT
BUS IN
BUS OUT
1 bis 8
PROFIBUS Statusanzeige
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und der
Steckplätze DI1, DI3, DI5 und DI7
Versorgungsspannung UI2
Versorgung der Steckplätze DI2,
DI4, DI6 und DI8
Modulversorgung
Adressraumbeleuchtung
Digitale Eingänge
LED UL
(Adressraumbeleuchtung)
Nicht bestückt
Nicht bestückt
Abbildung 18: SAI-AU M12 PB 16DI
5651720000/01/07.06
29
SAI-AU M12 PB 16DI
Anschluss Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt 24 V DC
mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V DC. Der Verteiler
bietet einen Verpolungsschutz.
Hinweis
Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt
über einen 5-poligen A-kodierten M12-Stecker
und eine 5-polige A-kodierte M12-Buchse. Nutzen Sie den
Anschluss AUX-IN zur Einspeisung und den Anschluss AUXOUT zum Weiterleiten. Beide Spannungsversorgungen benutzen eine gemeinsame Masse und sind nicht galvanisch getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UI1
verbunden mit AUX-OUT Pin 1
Pin 2: +24 V DC UI2
2
1
verbunden mit AUX-OUT Pin 2
Pin 3: GND
4
3
Pin 4: GND
5
Pin 5: PE
Kontaktsystem M12-Buchse, 5-polig
A
Kodierung
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UI1
verbunden mit AUX-IN Pin 1
Pin 2: +24 V DC UI2
2
1
verbunden mit AUX-IN Pin 2
Pin 3: GND
4
3
Pin 4: GND
5
Pin 5: PE
Tabelle 20: Kontaktbelegung des SpannungsversorgungsSteckers
Tabelle 21: Kontaktbelegung der SpannungsversorgungsBuchse
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. Beide Stromkreise versorgen die Steckplätze DI1 bis DI8 und die Modulelektronik
wie folgt:
• UI1: Versorgungsspannung für jeweils 2 Sensoren an Pin 1 von den Steckplätzen 1, 3, 5 und 7 und Modulelektronik
• UI2: Versorgungsspannung für jeweils 2 Sensoren an Pin 1 von den Steckplätzen 2, 4, 6 und 8
Auf dem Steckbrückenfeld können die beiden Spannungen mit einer Steckbrücke verbunden werden. Dann wird das Modul nur mit
einer Spannung versorgt.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2
1
3
1
2 – 1* Verbindung Spannung
UI2 und UI1
1 – 1 Steckbrücke Parkposition
alle anderen Kombinationen sind nicht
möglich, da Stift 3 bei diesem Modul
keine Funktion hat
* Werkseinstellung
Tabelle 22: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 PB 16DI
30
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI
Anschluss digitale Eingänge
Anschluss für zwei digitale Eingänge bzw. für einen
digitalen Eingang mit Diagnoseeingang DESINA
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
M12-Buchse, 5-polig
A
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder Diagnoseeingang
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1
Pin 5: PE
5
Tabelle 23: Kontaktbelegung digitale Eingänge
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 von jeder M12-Buchse:
PIN 4 oder PIN 2
Eingang 1 oder
Eingang 2 / DESINA
LED
PIN 3
GND
Abbildung 19: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
DESINA
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme.
DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen,
hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.desina.de.
5651720000/01/07.06
31
SAI-AU M12 PB 16DI
Anschluss von Sensoren mit Diagnoseausgang nach DESINA
Sensorausgang
DESINA Sensor-Diagnose
Sensor-Versorgung 24 V DC
0V
digitales Sensorsignal
4
Diagnose Öffner
2
24 V DC
1
0V
3
M12 Buchse SAI
5
Sensor-Kabel
Sensor mit DESINA-Diagnose
Abbildung 20: Sensoren mit DESINA
Je nach Sensortyp erkennt und meldet die DESINA-Diagnosefunktionalität Leitungsbruch, Kurzschluss, Stirnflächenbeschädigung
und Defekte in der Elektronik.
Anschluss von Sensoren mit Überwachung der Leitung auf Kabelbruch
Sensorausgang
DESINA Sensor-Diagnose
Sensor-Versorgung 24 V DC
0V
digitales Sensorsignal
4
Diagnose Öffner
2
24 V DC
1
0V
3
M12 Buchse SAI
5
Sensor-Kabel
Sensor ohne DESINA-Diagnose
Adapter
Abbildung 21: Sensoren mit Überwachung
Mit einer Brücke zwischen der Versorgungsspannung 24 V DC und dem Diagnoseeingang DESINA in einem Zwischenstecker ist
eine Überwachung der Sensorleitung auf Kabelbruch möglich.
Optische Anzeigen
Der Status jedes Steckplatzes wird mit zwei digitalen Eingängen
bzw. mit einem digitalen Eingang und einem Diagnoseeingang
DESINA mit zwei gelb/roten LEDs angezeigt.
LED UI1:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED IN1: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7
• gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1
LED UI2:
• grün: Spannung 2 > 18 V DC
• rot: Spannung 2 < 18 V DC
LED IN2: 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7
• gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang von Pin 2
• rot: Kurzschluss an 24 V DC der Sensorspannung Pin 1
bzw. Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
Abbildung 22: E/A Ansicht M12 16DI
32
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI
Technische Daten
Versorgungsspannung
Grenzwerte
Kontaktbelastung pro Pin
Verpolungsschutz
Stromaufnahme Modul
digitale Eingänge
Steckplätze
Gruppierung
zulässige Eingangsspannung
Eingangspegel Low
Eingangspegel High
Eingangsstrom Low
Eingangsstrom High
Eingangsfilter
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Anzeigeelemente
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
Umgebungstemperatur Lager
Schutzart
Ident Nummer
GSD-Datei
Abmessungen
Gewicht
Artikelnummer
Artikelbezeichnung
24 V DC
18 V DC bis 30 V DC
2,5 A
ja
ca. 70 mA
16 Kanäle
DI1, DI2, DI3, DI4, DI5, DI6, DI7 und DI8
2 Gruppen für je 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
–30 V DC bis +30 V DC (verpolungssicher)
< 5 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
> 15 V DC nach EN 61131-2 Typ 1
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
3 ms
keine
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
IP65 / IP67
09D3
WIAU09D3.GSD
L x B x H, 210 x 54 x 32 mm
340 g
1890020000
SAI-AU M12 PB 16DI
Tabelle 24: Technische Daten SAI-AU M12 PB 16DI
5651720000/01/07.06
33
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
4.5 SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasser- und
staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten in
schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 PB 16DI/8DO ist ein Modul für den Anschluss
von 16 digitalen Sensoren. Alternativ können bis zu 8 Kanäle
als Ausgänge genutzt werden. Von diesen sind 6 Ausgänge für
einen Laststrom von 0.5 A und 2 Ausgänge für einen Laststrom
von 2 A ausgelegt.
Die Verbindung der Signale erfolgt über 8 M12-Steckverbinder.
LEDs:
BF
UI
UQ1
UQ2
UQ3
UL
IO1 bis IO16
Anschlüsse:
AUX IN1
AUX IN2
BUS IN
BUS OUT
1 bis 8
Drehschalter:
X1
X10
Steckbrückenfeld:
J1
PROFIBUS Statusanzeige
Versorgungsspannung UI
Versorgung des Moduls und
der Eingänge
Versorgungsspannung UQ1
Versorgung der Ausgänge 0.0
und 0.1
Versorgungsspannung UQ2
Versorgung der Ausgänge 0.2
und 0.3
Versorgungsspannung UQ3
Versorgung der Ausgänge 0.4
bis 0.7
Modulversorgung,
Adressraumbeleuchtung
digitale Eingänge und
digitale Ausgänge
Einspeisung Spannung UI und UQ1
Einspeisung Spannung UQ2
und UQ3
PROFIBUS Eingang
PROFIBUS Weiterleitung
Jeweils 2 digitale Eingänge, oder
1 digitaler Eingang und 1 DESINADiagnose Eingang, oder 1 digitaler
Ausgang und 1 digitaler Eingang
PROFIBUS Adresse low Byte
PROFIBUS Adresse high Byte
Steckbrücke für Spannung
UQ1, UQ2 und UQ3
Tabelle 25: SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Abbildung 23: SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
34
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Anschluss der Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt 24 V DC
mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V DC. Der Verteiler
bietet einen Verpolungsschutz.
Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt über zwei
5-polige A-kodierte M12-Stecker.
Modulanschluss von AUX-IN1
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
M12-Stecker, 5-polig
A
Pin 1: +24 V DC UI
Pin 2: +24 V DC UQ1
Pin 3: GND
Pin 4: GND
Pin 5: PE
5
Hinweis
Beide Spannungsversorgungen benutzen eine
gemeinsame Masse und sind nicht galvanisch
getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN2
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
M12-Stecker, 5-polig
A
Pin 1: +24 V DC UQ2
Pin 2: +24 V DC UQ3
Pin 3: GND
Pin 4: GND
Pin 5: PE
5
Tabelle 26: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 27: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Die Strombelastung pro M12-Pin beträgt maximal 2,5 A – der Summenstrom pro Modul 8 A. Die 4 Stromkreise versorgen die
3 Ausgangskreise, die Sensorversorgungen und die Modulelektronik wie folgt:
• Spannung UI: 16 Sensoren an Pin 1 von Steckplatz 1 bis 8 und Modulversorgung
• Spannung UQ1: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.0 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an 0.1
• Spannung UQ2: 1 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.2 und 1 Ausgangstreiber mit 2,0 A an 0.3
• Spannung UQ3: 4 Ausgangstreiber mit 0,5 A an 0.4, 0.5, 0.6 und 0.7
Über ein Steckbrückenfeld können die 3 Spannungen für die Ausgangstreiber über Steckbrücken miteinander verbunden werden.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2
1
2–1
3–1
3
1
2 – 1* und
3 – 1*
2–3
Verbindung Spannung
UQ1 und UQ2
Verbindung Spannung
UQ1 und UQ3
Verbindung Spannung
UQ1, UQ2 und UQ3
Verbindung Spannung
UQ2 und UQ3
* Werkseinstellung
Tabelle 28: Steckbrückenfeld SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
5651720000/01/07.06
35
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Anschluss der digitalen Eingänge
Die 8 Eingangssteckplätze stellen über die Spannung UI eine
gemeinsame Versorgung der Sensoren zur Verfügung.
Anschluss für zwei digitale Eingänge bzw für einen
digitalen Eingang mit Diagnoseeingang nach DESINA
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
M12-Buchse, 5-polig
A
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder Diagnoseeingang
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1 / Ausgang
Pin 5: PE
Hinweis
Die Spannungsversorgung der Sensoren hat mit
den Versorgungen der Ausgangstreiber eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
5
Tabelle 29: Kontaktbelegung digitale Eingänge
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 von jeder M12-Buchse:
PIN 4 oder PIN 2
Eingang 1 oder
Eingang 2 / DESINA
LED
PIN 3
GND
Abbildung 24: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme.
DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen,
hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.desina.de.
36
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Anschluss von Sensoren mit Diagnoseausgang nach DESINA
Sensorausgang
DESINA Sensor-Diagnose
Sensor-Versorgung 24 V DC
0V
digitales Sensorsignal
4
Diagnose Öffner
2
24 V DC
1
0V
3
M12 Buchse SAI
5
Sensor-Kabel
Sensor mit DESINA-Diagnose
Abbildung 25: Sensoren mit DESINA
Die DESINA-Diagnosefunktionalität erkennt und meldet Leitungsbruch, Kurzschluss, Stirnflächenbeschädigung und Defekte in
der Elektronik.
Anschluss von Sensoren mit Überwachung der Leitung auf Kabelbruch
Sensorausgang
DESINA Sensor-Diagnose
Sensor-Versorgung 24 V DC
0V
digitales Sensorsignal
4
Diagnose Öffner
2
24 V DC
1
0V
3
M12 Buchse SAI
5
Sensor-Kabel
Sensor ohne DESINA-Diagnose
Adapter
Abbildung 26: Sensoren mit Überwachung
Mit einer Brücke zwischen der Versorgungsspannung 24 V DC und dem Diagnoseeingang DESINA in einem Zwischenstecker
ist eine Überwachung der Sensorleitung auf Kabelbruch möglich.
Anschluss der digitalen Ausgänge
Anschluss für je einen digitalen Ausgang
Kontaktsystem M12-Buchse, 5-polig
A
Kodierung
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2 oder Diagnoseeingang
Pin 3: GND
2
1
Pin 4: Eingang 1 / Ausgang
Pin 5: PE
4
3
Hinweis
Die Spannungsversorgungen der Ausgangstreiber
haben mit der Versorgung der Sensoren eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
5
Tabelle 30: Anschluss digitale Ausgänge
5651720000/01/07.06
37
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Prinzipschaltung digitaler Ausgang
Ausgangsbereich
UQ
PIN 4
Eingang 1
oder Ausgang
LED
PIN 3
GND
Eingangsbereich
Abbildung 27: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 28: Zuordnung 0,5 A und 2 A Ausgänge
Optische Anzeigen
Der Status jeder Anschlussgruppe mit zwei digitalen Eingängen
bzw. mit einem digitalen Eingang und einem Diagnoseeingang
DESINA wird mit zwei 2-farbigen gelb/roten LEDs angezeigt.
LED I/O1: 0.0, 0.1, 0.2, 0.3, 0.4, 0.5, 0.6, 0.7:
• gelb: Status Digitaleingang oder Digitalausgang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1 oder
Kurzschluss am Ausgang an Pin 4
LED UI:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
LEDs UQ1, UQ2, UQ3:
• grün: Spannung > 18 V DC
oder
• rot: Spannung < 18 V DC
LED DI2: 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, 1.5, 1.6, 1.7:
• gelb: Status Digitaleingang oder DESINA-Eingang von Pin 2
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1 oder Fehlermeldung bei DESINA-Eingang
Abbildung 29: E/A Ansicht M12 16DI/8DO
38
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Technische Daten
Versorgungsspannung
Grenzwerte
Kontaktbelastung pro Pin
Verpolungsschutz
Stromaufnahme Modul
digitale Eingänge
Steckplätze
Gruppierung
zulässige Eingangsspannung
Eingangspegel Low
Eingangspegel High
Eingangsstrom Low
Eingangsstrom High
Eingangsfilter
Anzeigeelemente
digitale Ausgänge
Steckplätze mit 0,5 A
Steckplätze mit 2 A
Gruppierung
Treibertyp
Summenstrom UQ1, I/O1 und I/O2
Summenstrom UQ2, I/O3 und I/O4
Summenstrom UQ3, I/O5, I/O6, I/O7 und I/O8
Summenstrom Modul
Ausgangsspannung Low
Ausgangsspannung High
Schaltfrequenz ohmsche Last
Schaltfrequenz induktive Last
Schaltfrequenz
Kurzschlussfest
Kurzschlussstrom bei 25 °C
Kurzschlussstrom bei 25 °C
Potenzialtrennung zur Modulelektronik
Anzeigeelemente
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
Umgebungstemperatur Lager
Schutzart
Abmessungen
Gewicht
Ident Nummer
GSD-Datei
Artikelnummer
Artikelbezeichnung
24 V DC
18 V DC bis 30 V DC
2,5 A
ja
ca. 70 mA
16 Kanäle
I/O1, I/O2, I/O3, I/O4, I/O5, I/O6, I/O7, I/O8
1 Gruppe für 16 Kanäle mit gemeinsamer Masse
–30 V bis +30 V (verpolungssicher)
< 5 V nach EN 61131-2 Typ 1
> 15 V nach EN 61131-2 Typ 1
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
3 ms
eine gelb/rote Status/Error-LED pro Kanal
8 Kanäle, 2 Kanäle 2A, 6 Kanäle 0,5 A
I/O1, I/O3, I/O5, I/O6, I/O7, I/O8
I/O2, I/O4
1 Gruppe für 8 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Highside
2,5 A
2,5 A
2,5 A
8A
0V
UQ abzüglich der Durchlassspannung der Schutzdiode
max. 100 Hz
max. 1 Hz
Lampenlast max. 8 Hz
ja, Abschaltung bei Kurzschluss und Fehlermeldung
1,4 A bei 0,5 A Ausgänge
5,6 A bei 2,0 A Ausgänge
keine
eine gelb/rote Error/Status-LED pro Kanal
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
IP65 / IP67
L x B x H, 210 x 54 x 32 mm
340 g
09D2
WIAU09D2.GSD
1890010000
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Tabelle 31: Technische Daten SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
5651720000/01/07.06
39
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
4.6 SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Der SAI-Verteiler Aktiv Universal besitzt die Funktionen eines
dezentralen I/O-Systems. Jeder Verteiler besitzt modulspezifische Aktor-/Sensorfunktionen und eine Feldbus-Schnittstelle.
Ein Modul vereint die gesamte Elektronik in einem wasser- und
staubgeschützten Gehäuse. Dies lässt Einsatzmöglichkeiten
in schwierigen Umgebungen zu.
Der SAI-AU M12 PB AI/AO/DI ist ein Kombimodul für analoge
und digitale Sensoren und Aktoren. Es stehen 4 analoge Eingänge, 2 analoge Ausgänge, sowie zusätzliche 4 digitale Eingänge für den Anschluss zur Verfügung.
Die Verbindung der Signale erfolgt über 8 M12-Steckverbinder.
LEDs:
BF
UI1
UI2
UL
DI0 bis DI3
Anschlüsse:
AUX-IN
AUX-OUT
BUS-IN
BUS-OUT
1 bis 8
Drehschalter:
X1
X10
Steckbrückenfeld:
J1
PROFIBUS Statusanzeige
Versorgungsspannung UI1
Versorgung des Moduls und der
Steckplätze DI1, DI3, DI5 und DI7
Versorgungsspannung UI2
Versorgung der Steckplätze DI2,
DI4, DI6 und DI8
Modulversorgung,
Adressraumbeleuchtung
digitale Eingänge
Einspeisung Spannung UI1 und UI2
Weiterleitung Spannung UI1 und UI2
PROFIBUS Eingang
PROFIBUS Weiterleitung
analoge Eingänge, analoge
Ausgänge und digitale Eingänge
PROFIBUS Adresse low Byte
PROFIBUS Adresse high Byte
Steckbrücke für Spannung
UI1 und UI2
Tabelle 32: SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Abbildung 30: SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
40
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Anschluss der Versorgungsspannung
Die Spannungsversorgung nach EN 61131–2 beträgt 24 V DC
mit einem zulässigen Bereich von 18 bis 30 V DC. Es besteht
ein Verpolungsschutz.
Der Anschluss der Versorgungsspannung erfolgt über einen
5-poligen A-kodierten M12-Stecker und eine 5-polige A-kodierten M12-Buchse.
Hinweis
Beide Spannungsversorgungen benutzen eine
gemeinsame Masse und sind nicht galvanisch
getrennt.
Modulanschluss von AUX-IN
Modulanschluss von AUX-OUT
Kontaktsystem M12-Stecker, 5-polig
Kodierung
A
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UI1
verbunden mit AUX-OUT Pin 1
Pin 2: +24 V DC UI2
2
1
verbunden mit AUX-OUT Pin 2
Pin 3: GND
4 Pin 4: GND
3
5
Pin 5: PE
Kontaktsystem M12-Buchse, 5-polig
A
Kodierung
Pinbelegung
Pin 1: +24 V DC UI1
verbunden mit AUX-IN Pin 1
Pin 2: +24 V DC UI2
2
1
verbunden mit AUX-IN Pin 2
Pin 3: GND
4
3
Pin 4: GND
5
Pin 5: PE
Tabelle 33: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 34: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Die Strombelastung pro Pin beträgt maximal 2,5 A. Die beiden Stromkreise versorgen die Steckplätze IO 1 bis IO 8 und die
Modulelektronik wie folgt:
• UI1: Versorgungsspannung für 4 Sensoren an Pin 1 von Steckplatz 7 und 8 und Modulelektronik
• UI2: Versorgungsspannung für 6 analoge Sensoren/Aktoren an Pin 1 von Steckplatz 1 bis 6
Auf dem Steckbrückenfeld können die beiden Spannungen mit einer Steckbrücke verbunden werden. Dann wird das Modul nur
mit einer Spannung versorgt.
Steckbrückenfeld J1 Steckmöglichkeiten
2 – 1* Verbindung Spannung
UI2 und UI1
1 – 1 Steckbrücke Parkposition
3
1 alle anderen Kombinationen sind nicht
möglich, da Stift 3 bei diesem Modul
keine Funktion hat
* Werkseinstellung
2
1
Tabelle 35: Steckbrückenfeld SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
5651720000/01/07.06
41
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Anschluss der digitalen Eingänge
Die 2 Eingangssteckplätze stellen den Sensoren eine gemeinsame Spannungsversorgung zur Verfügung.
Anschluss für vier digitale Eingänge
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
Hinweis
Die Spannungsversorgung der Sensoren hat
mit den Versorgungen der Analogkanäle eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
M12-Buchse, 5-polig, 2 Stück
A
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Eingang 2
Pin 3: GND
Pin 4: Eingang 1
Pin 5: PE
5
Tabelle 36: Kontaktbelegung eines digitalen Eingangs
Prinzipschaltung digitaler Eingang
Eingangsbeschaltung Pin 4 und 2 der M12-Buchsen DI1 und
DI2
PIN 4 oder PIN 2
Eingang 1 oder
Eingang 2 / DESINA
LED
PIN 3
GND
Abbildung 31: Prinzipschaltung der digitalen Eingänge
42
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Anschluss der analogen Eingänge
Anschluss der analogen Ausgänge
Anschluss für vier analoge Eingänge
Anschluss für zwei analoge Ausgänge
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
5
M12-Buchse, 5-polig, 2 Stück
A
Pin 1: +24 V DC Sensorspannung
Pin 2: Analog-Eingang +
Pin 3: GND
Pin 4: Analog-Eingang –
Pin 5: PE
Gehäuse: Schirm
Kontaktsystem
Kodierung
Pinbelegung
2
1
4
3
5
M12-Buchse, 5-polig, 2 Stück
A
Pin 1: +24 V DC Aktorspannung
Pin 2: Analog-Ausgang Spannung
Pin 3: GND
Pin 4: Analog-Ausgang Strom
Pin 5: PE
Gehäuse: Schirm
Tabelle 37: Kontaktbelegung eines analogen Eingangs
Tabelle 38: Kontaktbelegung eines analogen Ausgangs
Die 4 Steckplätze für analoge Eingänge stellen zusammen mit
den zwei Steckplätzen für analoge Ausgänge eine gemeinsame
Spannungsversorgung für Sensoren oder Aktoren zur Verfügung.
Die 2 Steckplätze für analoge Ausgänge stellen zusammen mit
den vier Steckplätzen für analoge Eingänge eine gemeinsame
Spannungsversorgung für Sensoren und Aktoren zur Verfügung.
Hinweis
Diese Spannungsversorgung hat mit den Versorgungen der digitalen Eingangskanäle eine gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
Hinweis
Diese Spannungsversorgung hat mit den Versorgungen der digitalen Eingangskanäle eine
gemeinsame Masse und damit keine galvanische Trennung.
Prinzipschaltung analoger Eingang
Prinzipschaltung analoger Ausgang
PIN 4
Eingang –
PIN 4
Strom
U
MUX
D
PIN 3
GND
Output
Interface
I
A
PIN 2
Spannung
A
PIN 2
Eingang +
D
Abbildung 32: Prinzipschaltung der analogen Eingänge
Abbildung 33: Prinzipschaltung der analogen Ausgänge
Die Auswahl des Strom- oder Spannungsmessbereichs wird
im Konfigurator des Steuerungsherstellers eingestellt.
Hinweis
Die Wahl des Ausgangssignals (Strom oder Spannung) erfolgt über die Auswahl der Pins. Die Wahl
des Strom- oder Spannungsmessbereichs wird im Konfigurator
des Steuerungsherstellers eingestellt.
5651720000/01/07.06
43
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Optische Anzeigen
Der Status jeder Anschlussgruppe mit zwei digitalen Eingängen
wird mit zwei 2-farbigen gelb/roten LEDs angezeigt.
LED DI1: DI0, DI2
• gelb: Status Digitaleingang von Pin 4
• rot: Kurzschluss an 24 V DC Sensorspannung Pin 1
LED UI1:
• grün: Spannung 1 > 18 V DC
• rot: Spannung 1 < 18 V DC
LED UI2:
• grün: Spannung 2 > 18 V DC
• rot: Spannung 2 < 18 V DC
LED DI2: DI1, DI3
• gelb: Status Digitaleingang von Pin 2
• rot: Kurzschluss an 24 V DC der Sensorspannung Pin 1
Abbildung 34: E/A Ansicht M12 AI/AO/DI
44
5651720000/01/07.06
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Technische Daten
Versorgungsspannung
Grenzwerte
Verpolungsschutz
Kontaktbelastung pro Pin
Stromaufnahme Modul
digitale Eingänge 4 Kanäle
Steckplätze
Gruppierung
zulässige Eingangsspannung
Eingangspegel Low
Eingangspegel High
Eingangsstrom Low
Eingangsstrom High
Eingangsfilter
Anzeigeelemente
analoge Eingänge
Steckplätze
Gruppierung
Eingangstyp
Abtastintervall
Genauigkeit
Offsetfehler
Linearität
Temperaturkoeffizient
Spannungsbereiche
max. Eingangsspannung bezogen auf GND
Eingangswiderstand
Auflösung -10 V bis +10 V
Auflösung -10 V bis +10 V
Nennwert
Strombereiche
max. Eingangsstrom, differenziell
Eingangswiderstand
Auflösung 0 bis 20 mA
Auflösung 4 bis 20 mA
Nennwert
5651720000/01/07.06
24 V DC
18 bis 30 V DC
ja
2,5 A
100 mA
4 Kanäle
I/O7 und I/O8
1 Gruppe für 4 Kanäle mit gemeinsamer Masse
– 30 V bis 30 V (verpolungssicher)
< 5 V nach EN 61131-2 Typ 1
> 15 V nach EN 61131-2 Typ 1
< 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
2 mA bis 15 mA nach EN 61131-2 Typ 1
3 ms
eine gelb/rote Status/Error-LED pro Kanal
4 Kanäle
I/O1 bis I/O4
1 Gruppe für 4 Kanäle mit gemeinsamer Masse
Differenzielle Messung zwischen Pin2 und Pin4
10 – 250 ms einstellbar pro Analogeingang
< 0,2 % vom Messbereichs-Endwert
< 0,1 % vom Messbereichs-Endwert
< 0,05 %
< 300 ppm/K vom Messbereichs-Endwert
0 bis +10 V oder –10 V bis +10 V
± 35 V bezogen auf GND (dauernd)
> 100 kΩ
11 Bit 0 bis 2047 Einheiten
12 Bit 0 bis 4095 Einheiten
± 2047 Einheiten bzw. 2047 Einheiten
0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
–50 bis +50 mA
< 125 Ω
11 Bit 0 bis 2047 Einheiten
11 Bit 409 bis 2047 Einheiten mit Auswertung der Diagnose bei
Unterschreitung 4 mA
2047 Einheiten bzw. 1636 Einheiten
45
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Technische Daten
analoge Ausgänge
Steckplätze
Ausgabenintervall
Genauigkeit
Offsetfehler
Linearität
Temperaturkoeffizient
Spannungsbereiche
Lastwiderstand
Auflösung 0 bis +10 V
Auflösung -10 V bis +10 V
Ausgang
Strombereiche
Lastwiderstand
Auflösung 0 bis 20 mA
Auflösung 4 bis 20 mA
Ausgang
allgemeine technische Daten
Umgebungstemperatur Betrieb
Umgebungstemperatur Lager
Schutzart
Abmessungen
Gewicht
Ident Nummer
GSD-Datei
Artikelnummer
Artikelbezeichnung
2 Kanäle
I/O5 und I/O6
5 – 250 ms, einstellbar pro Analog-Ausgang
< 0,2 % vom Messbereichs-Endwert
< 0,1% vom Messbereichs-Endwert
< 0,05% vom Messbereichs-Endwert
< 300 ppm/K vom Messbereichs-Endwert
0 bis +10 V oder –10 V bis +10 V
> 1 kΩ
11 Bit 0 bis 2047 Einheiten
12 Bit 0 bis 4095 Einheiten
asymmetrisch (Pin2)
0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
< 600 Ω
12 Bit 0 bis 4095 Einheiten
12 Bit 819 bis 4095 Einheiten
asymmetrisch (Pin4)
0 bis +60 °C nach EN 61131-2
–25 bis +85 °C nach EN 61131-2
IP 65 / IP 67
L x B x H, 210 x 54 x 32 mm
340 g
09D1
WIAU09D1.GSD
1890000000
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Tabelle 39: Technische Daten SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
46
5651720000/01/07.06
Inbetriebnahme
5.
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
5651720000/01/07.06
5.1 GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
48
5.2 Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
49
5.3 GSD-Dateien in Step7 installieren
50
5.4 Einfügen eines SAI im Hardware-Konfigurator
52
5.5 Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
53
5.6 Konfiguration und Parametrierung
54
5.7 Parameterdaten der SAIs
55
47
GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
5.1 GSD-Dateien und Bitmap-Dateien
GSD-Dateien
Mit GSD-Dateien, den elektronischen Datenblättern eines Gerätes, werden einem PROFIBUS-Master auf einfache Art
die Eigenschaften des PROFIBUS-DP-Feldgerätes mitgeteilt.
Diese Dateien beschreiben u.a.
• die unterstützenden Übertragungsraten
• die Länge der auszutauschenden Ein- und Ausgangsdaten
Gerätebezeichnungen
SAI-AU M8 PB 16DI
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB 16DI
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Ident-Nr.
09D5
09D4
09D3
09D2
09D1
• die Bedeutung der Diagnoseparameter und der Anwenderparameter
• die Art des Feldgerätes
• die unterstützenden Dienste
Die Dateien werden mit der Dateierweiterung gsd zur Verfügung
gestellt.
GSD-Dateien
WIAU09D5.GSD
WIAU09D4.GSD
WIAU09D3.GSD
WIAU09D2.GSD
WIAU09D1.GSD
Tabelle 40: GSD-Dateien
Bitmap-Dateien
Zur Darstellung im Hardware-Konfigurator werden Symbole zur Verfügung gestellt. Die Namen der Bitmap-Dateien für den Normalbetrieb lauten WIAU12N.DIB (M12-Version) und WIAU08N.DIB (M8-Version), und der Name der Bitmap-Dateien für den Diagnosefall
lauten WIAU12S.DIB und WIAU08S.DIB.
WIAU12N.DIB
WIAU12S.DIB
WIAU08N.DIB
WIAU08S.DIB
Abbildung 35: Bitmaps für Hardwarekonfigurator
Hinweis
Die Verwendung und der Speicherort der
GSD-Dateien und der Bitmap-Dateien hängen
vom verwendeten Projektierungswerkzeug ab.
Im Folgenden wird die Hardware-Konfiguration anhand eines
Beispiels unter Verwendung der Programmiersoftware Simatic®
Step7 erläutert.
®
eingetragenes Warenzeichen der Firma Siemens
48
5651720000/01/07.06
Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
5.2 Kopieren der GSD-Dateien auf das lokale Verzeichnis
Die GSD-Dateien werden auf der Homepage der Firma
Weidmüller, www.weidmueller.com, kostenfrei zum Download bereitgestellt.
Der Speicherort für die GSD-Dateien hängt von der Installation
des Step7-Programmes ab. Er ist üblicherweise unterhalb des
verwendeten Installationsverzeichnisses \Step7\S7DATA\GSD.
Die verwendeten Bitmap-Dateien werden in das Verzeichnis
\Step7\S7DATA\NSBMP kopiert.
5651720000/01/07.06
49
GSD-Dateien in Step7 installieren
5.3 GSD-Dateien in Step7 installieren
Öffnen Sie im Step7-Programm das jeweilige Projekt, und wählen Sie die Hardware-Konfiguration.
Abbildung 36: GSD-Datei installieren Schritt 1
Hinweis
Schließen Sie alle Step7-Anwendungen, bevor
Sie mit den folgenden Befehlen fortfahren.
Aktualisieren Sie den Katalog-Inhalt im Hardware-Konfigurator im Menü Extras mit dem Befehl Katalog aktualisieren.
Abbildung 37: GSD-Datei installieren Schritt 2
50
5651720000/01/07.06
GSD-Dateien in Step7 installieren
In der Auswahl der PROFIBUS-DP Geräte erscheint unter
PROFIBUS-DP => Weitere Feldgeräte => WI SAI-AU die Weidmüller SAI-Module.
Abbildung 38: GSD-Datei Katalog
5651720000/01/07.06
51
Einfügen eines SAI im Hardware-Konfigurator
5.4 Einfügen eines SAI im Hardware-Konfigurator
Der Hardware-Konfigurator mit einer PROFIBUS-DP fähigen
Zentraleinheit (CPU 315-2 DP) ist geöffnet, und ein PROFIBUSDP Mastersystem ist für diese Zentraleinheit definiert.
Jetzt können Sie die einzelnen Geräte in das PROFIBUS-DP
Mastersystem einfügen.
Hierbei öffnet sich ein Pop-Up-Fenster, in dem die PROFIBUSAdresse vergeben wird. In dem Reiter „Parameter“ können Sie
je nach Modul die Parameter einstellen
Abbildung 39: Hardwarekonfigurator
Hinweis
Vergeben Sie jede PROFIBUS-Adresse nur einmal.
52
5651720000/01/07.06
Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
5.5 Zuordnung der Ein- und Ausgangsadressen
Für jedes PROFIBUS-DP Gerät sind bereits automatisch Adressen vergeben, über die der Datenaustausch mit dem SPS-Programm erfolgt.
Übernehmen bzw. verändern Sie diese. Am schnellsten geschieht dies mit einem Doppelklick auf die Adressleiste
des gewählten Gerätes. Jetzt können Sie die Anfangsadresse wählen.
Abbildung 40: Zuordnung Ein-/Ausgangsadresse
5651720000/01/07.06
53
Konfiguration und Parametrierung
5.6 Konfiguration und Parametrierung
Im Konfigurationsmenü wird die Funktionalität für alle Module
über ein oder mehrere Konfigurations-Bytes definiert.
Sie gelangen in dieses Menü über die Auswahl Bearbeiten =>
Objekteigenschaften und dann die Eigenschaften Parametrieren.
Abbildung 41: Parameter
Sehen Sie das folgende Unterkapitel für die Parametrierungsmöglichkeiten eines jeden Moduls.
Eine Übersicht über die Diagnose der SAIs und die Bedeutung
der Diagnose-Bytes folgt im Kapitel 6.
54
5651720000/01/07.06
Parameterdaten der SAIs
5.7 Parameterdaten der SAIs
Die SAIs lassen folgende Parametrierungen zu:
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
SAI:
Anzahl Parameter Byte:
1. Byte:
2. Byte:
3. Byte:
4. Byte:
5. Byte:
6. Byte:
7. Byte:
8. Byte:
SAI-AU M8 PB 16DI
1
Aktivierung der DESINA-Funktion
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
4
Aktivierung der DESINA-Funktion
Festlegung Funktion der
Anschlusspunkte als Eingang
oder Ausgang
Definition des Verhaltens der
Ausgänge bei Bus Störung
Definition des Sicheren Zustandes
von Ausgängen
SAI-AU M12 PB 16DI
1
Aktivierung der DESINA-Funktion
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
4
Aktivierung der DESINA-Funktion
Festlegung Funktion der
Anschlusspunkte als Eingang
oder Ausgang
Definition des Verhaltens der
Ausgänge bei Bus Störung
Definition des Sicheren Zustandes
von Ausgängen
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
2
Konfiguration der analogen
Eingänge
Konfiguration der analogen
Ausgänge
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Eingang 0
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Eingang 1
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Eingang 2
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Eingang 3
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Ausgang 0
Konfiguration des Abtastintervalls
für Analog-Ausgang 1
Aktivierung der DESINA-Funktion
Mit Bit 0 bis Bit 7 wird die DESINA-Diagnose der Anschlüsse 1
bis 8 beschrieben. Ist das entsprechende Bit auf 1 gesetzt, ist die
DESINA-Diagnose-Funktionalität aktiviert.
Ist die DESINA-Diagnose-Funktionalität aktiviert, so wirkt der Anschluss an Pin 4 als DESINA-Diagnose-Eingang, der Anschluss
an Pin 2 ist der zu überwachende Schalteingang.
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = DESINA-Funktionalität AUS
0 = DESINA-Funktionalität EIN
Tabelle 42: Parameter DESINA
Festlegung der Funktion von Anschlusspunkten als
Eingang oder Ausgang
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird die Funktionalität des Pin 2
der Anschlüsse 1 bis 8, bzw. 1 bis 16 des M8-Anschlusses, beschrieben. Mit dem Eintrag dieses Bits auf 1 ist der Ausgang aktiviert. In diesem Zustand werden der Kurzschluss nach Masse
und nach +24 V DC erkannt und in der Diagnose gemeldet.
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = Anschluss Pin 2 ist EINGANG
0 = Anschluss Pin 2 ist AUSGANG
Tabelle 43: Umschaltung von Ein- und Ausgang
Definition des Verhaltens der Ausgänge bei Bus Störung
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird pro Ausgang festgelegt ob er
in den Sicheren Zustand geht oder ob er den alten Zustand behält.
Mit dem Eintrag dieses Bits auf 1 behält der Ausgang den letzten
Zustand vor dem Bus Fehler.
Der Sichere Zustand wird im Byte 4 definiert
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = AUSGANG geht in den Sicheren Zustand
0 = AUSGANG behält letzten Zustand
Tabelle 44: Verhalten bei Bus Störung
Tabelle 41: Übersicht SAI-Parameter
5651720000/01/07.06
55
Parameterdaten der SAIs
Definition des Sicheren Zustandes von Ausgängen
Mit dem Eintrag Bit 0 bis Bit 7 wird pro Ausgang festgelegt ob er
in den Sicheren Zustand AN oder AUS ist.
Mit dem Eintrag dieses Bits auf 1 ist der Ausgang bei dem Sicheren Zustand ausgeschaltet.
Der Sichere Zustand wird im Byte 4 definiert
Konfiguration der analogen Ausgänge
Die Art der Signale der 2 Analog-Ausgänge als Strom- oder
Spannungsausgang wird durch die Wahl des Anschlusspins
und die Konfiguration bestimmt. Konfiguriert wird der Messbereich je nach gewähltem Ausgangstyp.
Bit 0
Bit 0 bis Bit 7
Bit 0 bis Bit 7
1 = AUSGANG wird eingeschaltet
0 = AUSGANG wird ausgeschaltet
Bit 1
Tabelle 45: Definition Sicherer Zustand
Konfiguration der analogen Eingänge
Die 4 analogen Eingänge werden mit jeweils 2 Bit beschrieben.
Das erste Bit legt die Art der Messung als Spannung- oder Strommessung fest, das zweite Bit beschreibt den Messbereich in Abhängigkeit der gewählten Messung.
Bit 0
Bit 1
Bit 2
Bit 3
Bit 4
Bit 5
Bit 6
Bit 7
0 = Analog-Eingang 0 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 0 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 0 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 0 Messbereich –10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 1 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 1 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 1 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 1 Messbereich –10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 2 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 2 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 2 Messbereich 0 bis 10 V
0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 2 Messbereich –10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Eingang 3 Messung SPANNUNG
1 = Analog-Eingang 3 Messung STROM
0 = Analog-Eingang 3 Messbereich 0 bis 10 V
oder 0 bis 20 mA
1 = Analog-Eingang 3 Messbereich –10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
Bit 2
Bit 3
Bit 4
Bit 5
Bit 6
Bit 7
0 = Analog-Ausgang 0 Messbereich Spannung
1 = Analog-Ausgang 0 Messbereich Strom
0 = Analog-Ausgang 0 Messbereich 0 bis 10 V oder
0 bis 20 mA
1 = Analog-Ausgang 0 Messbereich -10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
0 = Analog-Ausgang 1 Messbereich Spannung
1 = Analog-Ausgang 1 Messbereich Strom
0 = Analog-Ausgang 1 Messbereich 0 bis 10 V oder
0 bis 20 mA
1 = Analog-Ausgang 1 Messbereich -10 V bis +10 V
oder 4 bis 20 mA
nicht benutzt
nicht benutzt
nicht benutzt
nicht benutzt
Tabelle 47: Parameter der analogen Ausgänge
Konfiguration der Abtastintervalls der analogen Eingänge und Ausgänge
Das Abtastintervall für die analogen Eingänge und die analogen
Ausgänge kann von 10 ms bis 250 ms in Schritten von 5 ms
gewählt werden. Dazu wird der gewählte Wert in das entsprechende Byte 3 bis Byte 8 in der Konfiguration eingetragen.
Tabelle 46: Parameter der analogen Eingänge
56
5651720000/01/07.06
Diagnose
6.
Diagnose
Diagnose
5651720000/01/07.06
6.1 LED-Anzeige
58
6.2 Diagnose-Telegramme
64
6.3 Diagnose-Daten auswerten in Step7
70
57
LED-Anzeige
6.1 LED-Anzeige
Zuordnung der LEDs von PROFIBUS und den Versorgungsspannungen
SAI-AU M12 PB 16DI
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
SAI-AU M8 PB 16DI
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Abbildung 42: Status LEDs
LED-Anzeigen von PROFIBUS und den Versorgungsspannungen
LED BF
PROFIBUS
LED UI1
Versorgungsspannung
LED UI2
Versorgungsspannung
LED UI
Versorgungsspannung
LED UQ1
Versorgungsspannung
LED UQ2
Versorgungsspannung
LED UQ3
Versorgungsspannung
grün
rot
grün
rot
grün
rot
grün
rot
grün
rot
grün
rot
grün
rot
ON = Slave im Datenaustausch
Blinkend = Übergang nach dem Einschalten des SAI
ON = Fehler, Datenaustausch findet nicht statt
ON = UI1 > 18 V DC
OFF = UI1 < 18 V DC
ON = UI1 < 18 V DC
OFF = UI1 > 18 V DC
ON = UI2 > 18 V DC
OFF = UI2 < 18 V DC
ON = UI2 < 18 V DC
OFF = UI2 > 18 V DC
ON = UI
> 18 V DC
OFF = UI < 18 V DC
ON = UI
< 18 V DC
OFF = UI > 18 V DC
ON = UQ1 > 18 V DC
OFF = UQ1 < 18 V DC
ON = UQ1 < 18 V DC
OFF = UQ1 > 18 V DC
ON = UQ2 > 18 V DC
OFF = UQ2 < 18 V DC
ON = UQ2 < 18 V DC
OFF = UQ2 > 18 V DC
ON = UQ3 > 18 V DC
OFF = UQ3 < 18 V DC
ON = UQ3 < 18 V DC
OFF = UQ3 > 18 V DC
Tabelle 48: LED-Anzeigen von PROFIBUS und Versorgungsspannungen
58
5651720000/01/07.06
LED-Anzeige
Der Zustand und die Diagnose der digitalen Eingänge und der
digitalen Ausgänge und die DESINA-Informationen können mit
den zugeordneten LEDs erkannt werden.
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M8 PB 16DI
LED DI15 (PIN 4)
LED DI16 (PIN 4)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI8 (PIN 4)
LED DI13 (PIN 4)
LED DI14 (PIN 4)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI6 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 4)
LED DI12 (PIN 4)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI4 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 4)
LED DI10 (PIN 4)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI2 (PIN 4)
LED BF
Nicht bestückt
Nicht bestückt
LED UL
LED UI1
LED UI2
(Adressraumbeleuchtung)
Nicht bestückt
Nicht bestückt
Abbildung 43: Zuordnung der LEDs SAI-AU M8 PB 16DI
LED-Anzeige des digitalen Einganges
Pin 4
digitaler Eingang
gelb
rot
gelb
Status des digitalen Einganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung
Status des digitalen Einganges oder Ausganges ON OFF
Tabelle 48: LED-Anzeige des digitalen Einganges
5651720000/01/07.06
59
LED-Anzeige
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Abbildung 44: Zuordnung der LEDs SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
Pin 4
digitaler Eingang
Pin 4
digitaler Ausgang
gelb
rot
gelb
rot
Status des digitalen Einganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung
Status des digitalen Ausganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 2)
Kurzschluss an Pin 4 Digitalausgang
Tabelle 50: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
60
5651720000/01/07.06
LED-Anzeige
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M12 PB 16DI
LED DI15 (PIN 2)
LED DI16 (PIN 2)
LED DI7 (PIN 4)
LED DI8 (PIN 4)
LED DI13 (PIN 2)
LED DI14 (PIN 2)
LED DI5 (PIN 4)
LED DI6 (PIN 4)
LED DI11 (PIN 2)
LED DI12 (PIN 2)
LED DI3 (PIN 4)
LED DI4 (PIN 4)
LED DI9 (PIN 2)
LED DI10 (PIN 2)
LED DI1 (PIN 4)
LED DI2 (PIN 4)
LED BF
Nicht bestückt
Nicht bestückt
LED UL
LED UI1
LED UI2
(Adressraumbeleuchtung)
Nicht bestückt
Nicht bestückt
Abbildung 45: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB 16DI
LED-Anzeigen der digitalen Eingänge
Pin 4
Pin 2
digitaler Eingang 1
gelb
rot
digitaler Eingang 2
DESINA-Diagnose
gelb
rot
Status des digitalen Einganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 2)
Fehlermeldung DESINA-Diagnose-Eingang
Status des digitalen Einganges oder DESINA-Diagnose-Eingang ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 4)
Tabelle 51: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge
5651720000/01/07.06
61
LED-Anzeige
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Abbildung 46: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
Pin 4
digitaler Eingang 1
digitaler Ausgang
Pin 2
digitaler Eingang 2
DESINA-Diagnose
gelb
rot
gelb
rot
Status des digitalen Einganges oder Ausganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 2)
Kurzschluss an Pin 4 Digitalausgang
Status des digitalen Einganges oder DESINA-Diagnose-Eingang ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 4)
Fehlermeldung DESINA-Diagnose-Eingang
Tabelle 52: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
62
5651720000/01/07.06
LED-Anzeige
Zuordnung der LEDs am Beispiel des SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Abbildung 47: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
LED-Anzeigen der digitalen Eingänge, analogen Eingänge und analogen Ausgänge
Pin 2
digitaler Eingang 2
Pin 4
digitaler Eingang 1
Pin 2
Pin 4
Pin 2
Pin 4
analoger Eingang
analoger Ausgang
gelb
rot
gelb
rot
gelb
rot
gelb
rot
Status des digitalen Einganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 4)
Status des digitalen Einganges ON OFF
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung (zusammen mit LED Pin 2)
ohne Funktion
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung
ohne Funktion
Kurzschluss an Pin 1 Sensorspannung
Tabelle 53: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge, analogen Eingänge und analogen Ausgänge
5651720000/01/07.06
63
Diagnose-Telegramme
6.2 Diagnose-Telegramme
Das Diagnose-Telegramm besteht aus 6 Bytes Standard-Diagnose-Informationen und Hersteller-Diagnose-Informationen.
Die Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose ist Modulabhängig.
Standard-Diagnose-Informationen
Byte 0, Station Status 1
Bit 0
station_non_exist
Bit 1
station_not_ready
Bit 2
cfg_fault
Bit 3
ext_diag
Bit 4
not_supported
Bit 5
invalid_slave_response
Bit 6
prm_fault
Bit 7
master_lock
Byte 1, Station Status 2
Bit 0
Prm_req
Bit 1
Stat_diag
Bit 2
„1“
Bit 3
WD_ON
Bit 4
freeze_mode
Bit 5
sync_mode
Bit 6
reserved
Bit 7
deactivated
Byte 2, Station Status 3
Bit 0
reserved
Bit 1
reserved
reserved
Bit 2
reserved
Bit 3
Bit 4
reserved
reserved
Bit 5
Bit 6
reserved
Bit 7
ext_overflow
Byte 3, Diag. Master Adress
FFH
PB address of master
02H
Byte 4, Ident Number (high byte)
High Byte of the Ident Number
09H
Byte 5, Ident Number (low byte)
Low Byte of the Ident Number
D3H
1 = Station nicht erreichbar; immer „0“
1 = Station für Datenaustausch nicht bereit
1 = Konfigurationsfehler durch den Master
1 = Erweiterte Diagnosedaten sind verfügbar
1 = eine angeforderte Funktion wird nicht unterstützt
1 = Ungültige Slave Antwort
1 = Falsche oder unvollständige Parameterdaten
1 = Parameter sind von einem anderen Master eingestellt, Zugriff gesperrt
1 = Parameter müssen neu übergeben werden
1 = Diagnose-Daten liegen an
Slave setzt immer „1“
1 = Slave hat Watchdog aktiviert
1 = Slave hat „Freeze“ Steuerbefehl erhalten
1 = Slave hat „Sync“ Steuerbefehl erhalten
Slave setzt immer „0“
1 = Wird vom Master gesetzt, Slave ist inaktiv, Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
Slave setzt immer „0“
1 = Überlauf der Diagnosedaten
FF = Noch keine Parameter durch Master übergeben
oder die Adresse des Masters, der die Parameter eingestellt hat
Die ID-Nummer des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Die ID-Nummer des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Tabelle 54: Standard-Diagnose-Informationen
Die eingetragenen Ident-Nr., Byte 4 und Byte 5
der SAI sind:
SAI-AU M8 PB 16DI
09 D5H
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
09 D4H
64
SAI-AU M12 PB 16DI
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
09 D3H
09 D2H
09 D1H
5651720000/01/07.06
Diagnose-Telegramme
Hersteller-Diagnose-Informationen
Die Hersteller-Diagnose-Informationen bestehen aus einem oder
mehreren Bytes. Deren Anzahl und Inhalte sind durch den Hersteller bestimmt.
Für die SAI ergeben sich je nach Typ unterschiedliche DiagnoseInformationen, ein Teil dieser Informationen müssen durch die
Parametrierung aktiviert werden.
Es folgt eine Übersicht der Diagnose-Bytes, das Zählen dieser
Bytes beginnt nach den Standard-Diagnose-Informationen mit
Byte 6.
SAI-AU M8 PB 16DI
11 Diagnose-Bytes, davon 4 Byte Hersteller-Diagnose.
Byte 6
Erweiterte Diagnosedaten: Header
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Byte 7
Software-Version High Byte
High Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 8
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Bit 0
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 1
Bit 1
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz
Bit 7
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 8
Tabelle 55: Diagnosedaten SAI-AU M8 PB 16DI
MSB: most significant byte (höchstwertiges Byte)
LSB: least significant byte (niederwertiges Byte)
Beispiel für Berechnung der Software-Version:
MSB = 1, LSB = 3, Software-Version = 1.03
5651720000/01/07.06
65
Diagnose-Telegramme
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
13 Diagnose-Bytes, davon 6 Byte Hersteller-Diagnose.
Byte 6
Erweiterte Diagnosedaten: Header.
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Software-Version High Byte
Byte 7
High Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 8
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Bit 0
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 1
Bit 1
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 8
Byte 10
Fehlermeldung DESINA-Diagnose
Bit 0
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 1
Bit 1
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 2
Bit 2
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 3
Bit 3
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 4
Bit 4
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 5
Bit 5
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 6
Bit 6
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 7
Bit 7
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 8
DESINA-Diagnose muss pro Eingang parametriert sein
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach +24 V DC
Byte 11
Bit 0
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 1
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 2
Bit 1
Bit 2
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 8
Anschlusspunkt muss als Ausgang parametriert sein
Byte 12
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach Masse GND
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 1
Bit 0
Bit 1
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 3
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 4
Bit 3
Bit 4
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 8
Anschlusspunkt muss als Ausgang parametriert sein
Tabelle 56: Diagnosedaten SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
66
5651720000/01/07.06
Diagnose-Telegramme
SAI-AU M12 PB 16DI
11 Diagnose-Bytes, davon 4 Byte Hersteller-Diagnose.
Byte 6
Erweiterte Diagnosedaten: Header.
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Software-Version High Byte
Byte 7
High Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 8
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Bit 0
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 1
Bit 1
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 8
Byte 10
Fehlermeldung DESINA-Diagnose
Bit 0
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 1
Bit 1
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 2
Bit 2
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 3
Bit 3
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 4
Bit 4
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 5
Bit 5
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 6
Bit 6
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 7
Bit 7
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 8
DESINA-Diagnose muss pro Eingang parametriert sein
Tabelle 57: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB 16DI
5651720000/01/07.06
67
Diagnose-Telegramme
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
13 Diagnose-Bytes, davon 6 Byte Hersteller-Diagnose.
Byte 6
Erweiterte Diagnosedaten: Header.
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Software-Version High Byte
Byte 7
High Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 8
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Bit 0
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 1
Bit 1
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 8
Byte 10
Fehlermeldung DESINA-Diagnose
Bit 0
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 1
Bit 1
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 2
Bit 2
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 3
Bit 3
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 4
Bit 4
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 5
Bit 5
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 6
Bit 6
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 7
Bit 7
1 = DESINA-Diagnose an Steckplatz 8
DESINA-Diagnose muss pro Eingang parametriert sein
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach +24 V DC
Byte 11
Bit 0
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 1
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 2
Bit 1
Bit 2
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss nach + 24 V DC an Steckplatz 8
Anschlusspunkt muss als Ausgang parametriert sein
Byte 12
Kurzschluss an digitalen Ausgang nach Masse GND
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 1
Bit 0
Bit 1
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 3
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 4
Bit 3
Bit 4
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss nach Masse an Steckplatz 8
Anschlusspunkt muss als Ausgang parametriert sein
Tabelle 58: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
68
5651720000/01/07.06
Diagnose-Telegramme
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
12 Diagnose-Bytes, davon 6 Byte Hersteller-Diagnose.
Byte 6
Erweiterte Diagnosedaten: Header.
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inklusive diesen Bytes
Software-Version High Byte
Byte 7
High Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes High Byte
Byte 8
Software-Version Low Byte
Low Byte SW-Version
Die Software-Version des PROFIBUS-Gerätes Low Byte
Byte 9
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Bit 0
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 1
Bit 1
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 2
Bit 2
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 3
Bit 3
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 4
Bit 4
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 5
Bit 5
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 6
Bit 6
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 7
Bit 7
1 = Kurzschluss Sensorspannung an Steckplatz 8
Byte 10
Analogeingang Bereich 4 – 20 mA, 4 mA unterschritten
Bit 0
1 = Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 0
Bit 1
1 = Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 1
Bit 2
1 = Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 2
Bit 3
1 = Bereichsunterschreitung 4 mA an Analogeingang 3
Bit 4
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 5
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 6
reserved
Slave setzt immer „0“
Bit 7
reserved
Slave setzt immer „0“
Analogeingang muss für den Bereich 4 – 20 mA parametriert sein
Tabelle 59: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
5651720000/01/07.06
69
Diagnose-Daten auswerten in Step7
6.3 Diagnose-Daten auswerten in Step7
Während die Daten für die Eingänge und die Ausgänge mit dem
PROFIBUS in Step7 über das Eingangs- und Ausgangsabbild ausgetauscht werden und direkt im Programm verarbeitet werden können, müssen die Diagnosedaten in das Anwenderprogramm mit einem SFC gelesen werden.
Das Lesen der Diagnosedaten (Slave-Diagnose) eines DP-Slaves
erfolgt mit dem SFC 13 „DPNRM_DG“.
“DPNRM_DG”
RET_VAL
...
MW20
EN
P#M 120.0
MO. 0
W#16#3FE
REQ
RECORD
LADDR
BUSY
BYTE 10
MO. 1
ENO
Abbilung 48: Diagnose-Funktionsblock
Eingangsvariablen:
REQ = 1:
LADDR:
Ausgangsvariablen:
RET_VAL
RECORD
BUSY = 1
Anforderung zum Lesen.
Projektierte Diagnoseadresse des DP-Slaves,
diese kann im Hardware-Konfigurator gelesen werden.
Hinweis: Adresse muss hexadezimal angegeben werden.
z.B. Diagnoseadresse 1022 (3FEH) bedeutet: LADDR: = W#16#3FE.
In RET_VAL steht die Länge der tatsächlich übertragenen Daten.
Tritt während der Bearbeitung der Funktion ein Fehler auf, enthält der Rückgabewert einen Fehlercode.
Zielbereich für die gelesenen Diagnosedaten.
Die Mindestlänge des zu lesenden Datensatzes bzw. des Zielbereichs beträgt 6.
Der Lesevorgang ist noch nicht beendet.
Tabelle 60: Diagnose-Funktionsblock
Im obigen Beispiel sind als Zielbereich der Diagnosedaten für einen SAI-AU M12 PB 16DI 10 Byte ab dem Merkerbyte M 120.0
reserviert. Die teilen sich dann wie folgt auf:
Standard-Diagnose-Informationen
MB 120
Byte 0
MB 121
Byte 1
MB 122
Byte 2
MB 123
Byte 3
MB 124
Byte 4
Byte 5
MB 125
Hersteller-Diagnose-Informationen
Byte 6
MB 126
MB 127
Byte 7
MB 128
Byte 8
Byte 9
MB 129
MB130
Byte 10
Station Status 1
Station Status 2
Station Status 3
Diag. Master Adress
Ident Number (high byte)
Ident Number (low byte)
Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose inkl. diesen Bytes
Software-Version MSB (high byte)
Software-Version LSB (low byte)
Kurzschluss an +24 V DC Sensorspannung
Fehlermeldung DESINA-Diagnose
Tabelle 61: Diagnose-Information
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Siemens Step7-Programmierhandbuch und der Online-Hilfe-Datei.
70
5651720000/01/07.06
Anhang
Anhang
Anhang
5651720000/01/07.06
Anhang A: Artikelübersicht
72
Anhang B: Bohrschablone
75
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
76
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
77
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
78
Anhang F: Konfiguration der analogen Eingänge
79
Anhang G: Konfiguration der analogen Ausgänge
80
Quellen
81
Index
82
Glossar
86
Aktivitäten weltweit
92
71
Anhang A: Artikelübersicht
Anhang A: Artikelübersicht
Module
Module
SAI-AU M8 PB 16DI
SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB 16DI
SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Steckverbinder
E/A- und AUX-Steckverbinder
SAIS-4/7
SAISW-4/7
SAIB-4/7
SAIBW-4/7
SAIS-4-IDC M12 small
SAIB-4-IDC-M12 small
PROFIBUS-Steckverbinder
SAISM 5/8S M12 5P B-COD
SAIBM 5/8S M12 5P B-COD
SAIS-4-IDC-M12(PB)
SAIB-4-IDC-M12(PB)
Abschlusswiderstand PROFIBUS-DP
SAIEND PB M12 5P B-COD
Zwillingsstecker
Zwillingsstecker
SAI-Y-5S- M12/M12
SAI-Y-4-4/2-4 M12/8
72
in M8 mit 16 digitalen Eingängen
in M8 mit 16 digitalen Eingängen / 8 digitalen Ausgängen
in M12 mit 16 digitalen Eingängen
in M12 mit 16 digitalen Eingängen / 8 digitalen Ausgängen
in M12 mit analogen Ein-/Ausgängen und digitalen Eingängen
1906550000
1906640000
1890020000
1890010000
1890000000
M12-Stecker, 4-polig, gerade
M12-Stecker, 4-polig, gewinkelt
M12-Buchse, 4-polig, gerade
M12-Buchse, 4-polig, gewinkelt
M12-Stecker, 4-polig, IDC-Anschluss
M12-Buchse, 4-polig, IDC-Anschluss
9457550000
9457290000
9457240000
9457700000
1781550001
1781540001
PROFIBUS-Stecker, gerade, B-codiert
PROFIBUS-Buchse, gerade, B-codiert
Stecker, 4-polig, IDC-Anschluss
Buchse, 4-polig, IDC-Anschluss
1784790000
1784780000
1864730000
1864740000
M12, 5-polig, B-codiert
1784770000
M12 auf 2 x M12, Anschluss für 2 Sensoren
M12 auf 2 x M8, Anschluss für 2 Sensoren
1826880000
1783420000
5651720000/01/07.06
Anhang A: Artikelübersicht
Leitungen
Leitungen, allgemein
SAIL-M12G-4-3.0U
SAIL-M12BG-4-3.0U
SAIL-M12GM12G-4-1.5U
SAIL-M12W-4-3.0U
SAIL-M12BW-4-3.0U
SAIL-M12GM12G-4-3.0U
SAIL-M8GS-3-3.0U
SAIL-M8WS-3-3.0U
SAIL-M8GBS-3-3.0U
SAIL-M8WBS-3-3.0U
SAIL-M8GSM8GS-3-3.0U
PROFIBUS-Leitungen
SAIL-M12G-PB-3.0U
SAIL-M12GM12G-PB-3.0U
SAIL-M12BG-PB-3.0U
Beispiel: Leitungslänge 3 m
Stecker, M12, gerade, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
Buchse, M12, gerade, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade,
4-polig, PUR, 1,5 m Leitung
Stecker, M12, gewinkelt, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
Buchse, M12, gewinkelt, 4-polig, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade,
4-polig, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M8, gerade, 3-polig, geschirmt, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M8, gewinkelt, 3-polig, geschirmt, PUR, 3 m Leitung
Buchse, M8, gerade, 3-polig, geschirmt, PUR, 3 m Leitung
Buchse, M8, gewinkelt, 3-polig, geschirmt, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M8, gerade, auf Buchse, M8, gerade, 3-polig,
geschirmt, PUR, 3 m Leitung
Beispiel: Leitungslänge 3 m
Stecker, M12, gerade, PUR, 3 m Leitung
Stecker, M12, gerade auf Buchse, M12, gerade, PUR, 3 m Leitung
Buchse, M12, gerade, PUR, 3 m Leitung
9456100300
9457730300
9457190000
1906260300
9457740300
1906300300
1824590300
1857550300
9457450300
9457380300
1824570300
1873300300
1873310300
1873320300
Bitte beachten Sie, dass wir nur eine repräsentative und unvollständige Auswahl aller unserer Leitungen wiedergeben können.
Zur Auswahl stehen Ihnen verschiedene Varianten:
• verschiedene Längen: 1,5 m; 3,0 m; 5,0 m; 10,0 m; Sonderlängen auf Anfrage
• geschirmt oder ungeschirmt
• mit / ohne LED
• gerade / gewinkelt
• verschiedene Polzahlen
• verschiedene Kabelmaterialien
• mit / ohne Ventilstecker
Sehen Sie dazu auch unseren Teilkatalog SAI für umfassendere Informationen.
5651720000/01/07.06
73
Anhang A: Artikelübersicht
Werkzeuge
Trennen
KT 8
Abmanteln/Abisolieren
CST VARIO
STRIPAX
MULTI-STRIPAX 6-16
Crimpen
PZ 6 Roto
H-BOX 0,14-0,75QMM
Schraubendreher, Schlitz
SD 0,6 x 3,5 x 100
Verschrauben
Screwty Set
Screwty Set – DM
Zubehör
Schutzkappen
SAI-SK-M12-UNI
SAI-SK M8
Bezeichnungsschilder
ESG 8/13,5/43,3 SAI AU
Testen
Simulationsstecker
SAIS-T-2/1-K
SAIS-T-4/1-K
Kabelschneider
9002650000
Abmantel-Werkzeug
zum Abisolieren von Leitern
zum Abisolieren von Leitern und Crimpen von Aderendhülsen
9005700000
9005000000
9202210000
zum positionsunabhängigen Crimpen
Box mit Aderendhülsen 0,14 – 0,75 mm2
9014350000
9025410000
zum Einstellen des Adressbereichs
9008330000
zum Anziehen/ Lösen von Rändelmuttern an Steckern
wie oben, aber mit Drehmoment
1910000000
1920000000
M12, in schwarzem Kunststoff
M12, in schwarzem Kunststoff
2330260000
1802760000
MultiCard-Schildersatz
1912130000
Brücke zwischen Pin 1 und Pin 2
Brücke zwischen Pin 1 und Pin 4
8569100000
8726310000
Tabelle 62: Artikelübersicht
74
5651720000/01/07.06
Anhang B: Bohrschablone
Anhang B: Bohrschablone
54
R4
210,5
201
,5
4,5
Abbilung 49: Bohrschablone
5651720000/01/07.06
75
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Anhang C: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Dez
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
Hex
01
02
03
04
05
06
07
08
09
0A
0B
0C
0D
0E
0F
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
Dez
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
Hex
1A
1B
1C
1D
1E
1F
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
2A
2B
2C
2D
2E
2F
30
31
32
Dez
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
Hex
33
34
35
36
37
38
39
3A
3B
3C
3D
3E
3F
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
4A
4B
Dez
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
Hex
4C
4D
4E
4F
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
5A
5B
5C
5D
5E
5F
60
61
62
63
64
Dez
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
Hex
65
66
67
68
69
6A
6B
6C
6D
6E
6F
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
7A
7B
7C
7D
Tabelle 63: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
76
5651720000/01/07.06
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
Anhang D: Konfiguration der DESINA-Eingänge
Module SAI-AU M12 PB 16DI, SAI-AU M12 PB 16DI/8DO, SAI-AU M8 PB 16DI SAI-AU und M8 PB 16DI/8DO
1. Byte in der Konfiguration: Aktivieren der DESINA-Funktion
Bit 0 mit Bit 7
OFF = DESINA-Funktion deaktiviert
ON = DESINA-Funktion aktiviert
OFF
OFF
OFF
OFF
..
..
..
..
0..
..
..
..
..
OFF
OFF
OFF
OFF
..0
OFF
OFF
OFF
ON
..
..
..
..
1..
..
..
..
..
OFF
OFF
OFF
ON
..1
OFF
OFF
ON
OFF
..
..
..
..
2..
..
..
..
..
OFF
OFF
ON
OFF
..2
OFF
OFF
ON
ON
..
..
..
..
3..
..
..
..
..
OFF
OFF
ON
ON
..3
OFF
ON
OFF
OFF
..
..
..
..
4..
..
..
..
..
OFF
ON
OFF
OFF
..4
OFF
ON
OFF
ON
..
..
..
..
5..
..
..
..
..
OFF
ON
OFF
ON
..5
OFF
ON
ON
OFF
..
..
..
..
6..
..
..
..
..
OFF
ON
ON
OFF
..6
OFF
ON
ON
ON
..
..
..
..
7..
..
..
..
..
OFF
ON
ON
ON
..7
ON
OFF
OFF
OFF
..
..
..
..
8..
..
..
..
..
ON
OFF
OFF
OFF
..8
ON
OFF
OFF
ON
..
..
..
..
9..
..
..
..
..
ON
OFF
OFF
ON
..9
ON
OFF
ON
OFF
..
..
..
..
A..
..
..
..
..
ON
OFF
ON
OFF
..A
ON
OFF
ON
ON
..
..
..
..
B..
..
..
..
..
ON
OFF
ON
ON
..B
ON
ON
OFF
OFF
..
..
..
..
C..
..
..
..
..
ON
ON
OFF
OFF
..C
ON
ON
OFF
ON
..
..
..
..
D..
..
..
..
..
ON
ON
OFF
ON
..D
ON
ON
ON
OFF
..
..
..
..
E..
..
..
..
..
ON
ON
ON
OFF
..E
ON
ON
ON
ON
..
..
..
..
F..
..
..
..
..
ON
ON
ON
ON
..F
Eingang
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
DESINA
1.7
1.6
1.5
1.4
1.3
1.2
1.1
1.0
1.7
1.6
1.5
1.4
1.3
1.2
1.1
1.0
ON
OFF
OFF
OFF
..
..
..
..
..
..
..
..
ON
ON
OFF
OFF
Beispiel:
Konfiguration DESINA-Funktion:
5651720000/01/07.06
8..
..C
0x8C
77
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
Anhang E: Konfiguration der digitalen Anschlusspunkte
Module SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
1. Byte in der Konfiguration: Festlegung Funktion der Anschlusspunkte als Eingang oder Ausgang
Module SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
2. Byte in der Konfiguration: Festlegung Funktion der Anschlusspunkte als Eingang oder Ausgang
Bit 0 mit Bit 7
OUT = Anschluss an Pin 2 ist Ausgang
IN = Anschluss an Pin 2 ist Eingang
Anschluss
OUT
OUT
OUT
OUT
..
..
..
..
0..
..
..
..
..
OUT
OUT
OUT
OUT
..0
OUT
OUT
OUT
IN
..
..
..
..
1..
..
..
..
..
OUT
OUT
OUT
IN
..1
OUT
OUT
IN
OUT
..
..
..
..
2..
..
..
..
..
OUT
OUT
IN
OUT
..2
OUT
OUT
IN
IN
..
..
..
..
3..
..
..
..
..
OUT
OUT
IN
IN
..3
OUT
IN
OUT
OUT
..
..
..
..
4..
..
..
..
..
OUT
IN
OUT
OUT
..4
OUT
IN
OUT
IN
..
..
..
..
5..
..
..
..
..
OUT
IN
OUT
IN
..5
OUT
IN
IN
OUT
..
..
..
..
6..
..
..
..
..
OUT
IN
IN
OUT
..6
OUT
IN
IN
IN
..
..
..
..
7..
..
..
..
..
OUT
IN
IN
IN
..7
IN
OUT
OUT
OUT
..
..
..
..
8..
..
..
..
..
IN
OUT
OUT
OUT
..8
IN
OUT
OUT
IN
..
..
..
..
9..
..
..
..
..
IN
OUT
OUT
IN
..9
IN
OUT
IN
OUT
..
..
..
..
A..
..
..
..
..
IN
OUT
IN
OUT
..A
IN
OUT
IN
IN
..
..
..
..
B..
..
..
..
..
IN
OUT
IN
IN
..B
IN
IN
OUT
OUT
..
..
..
..
C..
..
..
..
..
IN
IN
OUT
OUT
..C
IN
IN
OUT
IN
..
..
..
..
D..
..
..
..
..
IN
IN
OUT
IN
..D
IN
IN
IN
OUT
..
..
..
..
E..
..
..
..
..
IN
IN
IN
OUT
..E
IN
IN
IN
IN
..
..
..
..
F..
..
..
..
..
IN
IN
IN
IN
..F
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
0.7
0.6
0.5
0.4
0.3
0.2
0.1
0.0
IN
IN
IN
OUT
..
..
..
..
..
..
..
..
OUT
OUT
OUT
OUT
Beispiel:
E..
..0
Konfiguration estlegung der digitale Anschlusspunkte: 0xE0
78
5651720000/01/07.06
Anhang F: Konfiguration der analogen Eingänge
Anhang F: Konfiguration der analogen Eingänge
7
6
5
4
3
2
1
0
Messbereich
Wertebereich
..
..
..
..
..
..
0
0
Analogeingang 0: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
..
..
..
..
0
1
Analogeingang 0: 0 bis 20 mA
0 bis 2047
..
..
..
..
..
..
1
0
Analogeingang 0: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
..
..
..
..
1
1
Analogeingang 0: 4 bis 20 mA
409 bis 2047
..
..
..
..
0
0
..
..
Analogeingang 1: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
..
..
0
1
..
..
Analogeingang 1: 0 bis 20 mA
0 bis 2047
..
..
..
..
1
0
..
..
Analogeingang 1: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
..
..
1
1
..
..
Analogeingang 1: 4 bis 20 mA
409 bis 2047
..
..
0
0
..
..
..
..
Analogeingang 2: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
0
1
..
..
..
..
Analogeingang 2: 0 bis 20 mA
0 bis 2047
..
..
1
0
..
..
..
..
Analogeingang 2: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
1
1
..
..
..
..
Analogeingang 2: 4 bis 20 mA
409 bis 2047
0
0
..
..
..
..
..
..
Analogeingang 3: 0 bis 10 V
0 bis 2047
0
1
..
..
..
..
..
..
Analogeingang 3: 0 bis 20 mA
0 bis 2047
1
0
..
..
..
..
..
..
Analogeingang 3: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
1
1
..
..
..
..
..
..
Analogeingang 3: 4 bis 20 mA
409 bis 2047
Tabelle 64: Konfiguration der analogen Eingänge
5651720000/01/07.06
79
Anhang G: Konfiguration der analogen Ausgänge
Anhang G: Konfiguration der analogen Ausgänge
7
6
5
4
3
2
1
0
Messbereich
Wertebereich
..
..
..
..
..
..
0
0
Analogausgang 0: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
..
..
..
..
0
1
Analogausgang 0: 0 bis 20 mA
0 bis 4095
..
..
..
..
..
..
1
0
Analogausgang 0: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
..
..
..
..
1
1
Analogausgang 0: 4 bis 20 mA
819 bis 2047
..
..
..
..
0
0
..
..
Analogausgang 1: 0 bis 10 V
0 bis 2047
..
..
..
..
0
1
..
..
Analogausgang 1: 0 bis 20 mA
0 bis 4095
..
..
..
..
1
0
..
..
Analogausgang 1: -10 V bis +10 V
0 bis 4095
..
..
..
..
1
1
..
..
Analogausgang 1: 4 bis 20 mA
819 bis 2047
Tabelle 65: Konfiguration der analogen Ausgänge
80
5651720000/01/07.06
Quellen
Quellen
Web-Adressen
www.weidmueller.com
www.profibus.com
Normen
IEC 61158-x: Digital Data Communications for Measurement
and Control – Fieldbus for Use in Industrial Control
Systems
IEC 61784-1: Digital Data Communications for Measurement
and Control – Part1: Profile Sets for continuous and
discrete Manufacturing relative to Fieldbus Use in
Industrial Control Systems
EN 50170:
Universelles Feldkommunikationssystem,
Änderung A2
5651720000/01/07.06
81
Index
Index
Abbildung
Abbildung 1: Prinzipieller Aufbau eines SAI-Verteilers
Abbildung 2: Prinzipieller Aufbau eines PROFIBUS-Systems
Abbildung 3: Spannungabfall
Abbildung 4: Größe SAI-Aktiv Universal
Abbildung 5: Montage eines SAI-Verteilers
Abbildung 6: Anschluss Funktionserde FE
Abbildung 7: Aufbringen der Markierer
Abbildung 8: Bus-Abschluss Beschaltung
Abbildung 9: Adressschalter
Abbildung 10: SAI-AU M8 PB 16DI
Abbildung 11: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 12: E/A Ansicht M8 16DI
Abbildung 13: SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Abbildung 14: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 15: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 16: Zuordnung 0,5 A und 2 A Ausgänge
Abbildung 17: E/A Ansicht M8 16DI/8DO
Abbildung 18: SAI-AU M12 PB 16DI
Abbildung 19: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 20: Sensoren mit DESINA
Abbildung 21: Sensoren mit Überwachung
Abbildung 22: E/A Ansicht M12 16DI
Abbildung 23: SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Abbildung 24: Prinzipschaltung des digitalen Eingangs
Abbildung 25: Sensoren mit DESINA
Abbildung 26: Sensoren mit Überwachung
Abbildung 27: Prinzipschaltung der digitalen Ausgänge
Abbildung 28: Zuordnung 0,5 A und 2 A Ausgänge
Abbildung 29: E/A Ansicht M12 16DI/8DO
Abbildung 30: SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Abbildung 31: Prinzipschaltung der digitalen Eingänge
Abbildung 32: Prinzipschaltung der analogen Eingänge
Abbildung 33: Prinzipschaltung der analogen Ausgänge
Abbildung 34: E/A Ansicht M12 AI/AO/DI
Abbildung 35: Bitmaps für Hardwarekonfigurator
Abbildung 36: GSD-Datei installieren Schritt 1
Abbildung 37: GSD-Datei installieren Schritt 2
Abbildung 38: GSD-Datei Katalog
Abbildung 39: Hardwarekonfigurator
Abbildung 40: Zuordnung Ein-/Ausgangsadresse
Abbildung 41: Parameter
Abbildung 42: Status LEDs
Abbildung 43: Zuordnung der LEDs SAI-AU M8 PB 16DI
Abbildung 44: Zuordnung der LEDs SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Abbildung 45: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB 16DI
82
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5
6
9
11
12
12
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43
43
44
48
50
50
51
52
53
54
58
59
60
61
Kapitel
1.1
1.2
2.2
3.1
3.2
3.2
3.3
4.1
4.1
4.2
4.2
4.2
4.3
4.3
4.3
4.3
4.3
4.4
4.4
4.4
4.4
4.4
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.6
4.6
4.6
4.6
4.6
5.1
5.3
5.3
5.3
5.4
5.5
5.6
6.1
6.1
6.1
6.1
5651720000/01/07.06
Index
Abbildung
Abbildung 46: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Abbildung 47: Zuordnung der LEDs SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Abbildung 48: Diagnose-Funktionsblock
Abbildung 49: Bohrschablone
5651720000/01/07.06
Seite
Kapitel
62
63
70
75
6.1
6.1
6.3
Anhang B
83
Index
Tabelle
Tabelle 1: Bestimmung des SAI-Verteilers
Tabelle 2: Umschlüsselung dezimal <-> hexadezimal
Tabelle 3: Kontaktbelegung des PROFIBUS-Steckers
Tabelle 4: Kontaktbelegung der PROFIBUS-Buchse
Tabelle 5: Technische Daten PROFIBUS
Tabelle 6: SAI-AU M8 PB 16DI
Tabelle 7: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 8: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 9: Steckbrückenfeld des SAI-AU M8 PB 16DI
Tabelle 10: Kontaktbelegung digitaler Eingänge
Tabelle 11: Technische Daten SAI-AU M8 PB 16DI
Tabelle 12: SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Tabelle 13: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 14: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 15: Steckbrückenfeld SAI-AU M18 PB 16DI/8DO
Tabelle 16: Kontaktbelegung digitaler Eingänge
Tabelle 17: Anschluss digitale Ausgänge
Tabelle 18: Technische Daten SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Tabelle 19: SAI-AU M12 PB 16DI
Tabelle 20: Kontaktbelegung des Spannungsversorgungs-Steckers
Tabelle 21: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 22: Steckbrückenfeld des SAI-AU M12 PB 16DI
Tabelle 23: Kontaktbelegung digitale Eingänge
Tabelle 24: Technische Daten SAI-AU M12 PB 16DI
Tabelle 25: SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Tabelle 26: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 27: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 28: Steckbrückenfeld SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Tabelle 29: Kontaktbelegung digitale Eingänge
Tabelle 30: Anschluss digitale Ausgänge
Tabelle 31: Technische Daten SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Tabelle 32: SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Tabelle 33: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Stecker
Tabelle 34: Kontaktbelegung der Spannungsversorgungs-Buchse
Tabelle 35: Steckbrückenfeld SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Tabelle 36: Kontaktbelegung eines digitalen Eingangs
Tabelle 37: Kontaktbelegung eines analogen Eingangs
Tabelle 38: Kontaktbelegung eines analogen Ausgangs
Tabelle 39: Technische Daten SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Tabelle 40: GSD-Dateien
Tabelle 41: Übersicht SAI-Parameter
Tabelle 42: Parameter DESINA
Tabelle 43: Umschaltung von Ein- und Ausgang
Tabelle 44: Verhalten bei Bus Störung
Tabelle 45: Definition Sicherer Zustand
84
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25
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30
30
31
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35
35
35
36
37
39
40
41
41
41
42
43
43
45
48
55
55
55
55
56
Kapitel
2.1
3.4
4.1
4.1
4.1
4.2
4.2
4.2
4.2
4.2
4.2
4.3
4.3
4.3
4.3
4.3
4.3
4.3
4.4
4.4
4.4
4.4
4.4
4.4
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.5
4.6
4.6
4.6
4.6
4.6
4.6
4.6
4.6
5.1
5.7
5.7
5.7
5.7
5.7
5651720000/01/07.06
Index
Tabelle
Tabelle 46: Parameter der analogen Eingänge
Tabelle 47: Parameter der analogen Ausgänge
Tabelle 48: LED-Anzeigen von PROFIBUS und Versorgungsspannungen
Tabelle 49: LED-Anzeigen des digitalen Einganges
Tabelle 50: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
Tabelle 51: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge
Tabelle 52: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge und Ausgänge
Tabelle 53: LED-Anzeigen der digitalen Eingänge, analogen Eingänge und analogen Ausgänge
Tabelle 54: Standard-Diagnose-Informationen
Tabelle 55: Diagnosedaten SAI-AU M8 PB 16DI
Tabelle 56: Diagnosedaten SAI-AU M8 PB 16DI/8DO
Tabelle 57: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB 16DI
Tabelle 58: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB 16DI/8DO
Tabelle 59: Diagnosedaten SAI-AU M12 PB AI/AO/DI
Tabelle 60: Diagnose-Funktionsblock
Tabelle 61: Diagnose-Information
Tabelle 62: Artikelübersicht
Tabelle 63: Umrechnung von Hexadezimal in Dezimal
Tabelle 64: Konfiguration der analogen Eingänge
Tabelle 65: Konfiguration der analogen Ausgänge
5651720000/01/07.06
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56
56
58
59
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61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
70
74
76
79
80
Kapitel
5.7
5.7
6.1
6.1
6.1
6.1
6.1
6.1
6.2
6.2
6.2
6.2
6.2
6.2
6.3
6.3
Anhang A
Anhang C
Anhang F
Anhang G
85
Glossar
Glossar
Abtastintervall
Baudrate
Das Abtastintervall legt fest, in welchem Zeitabstand ein Analogeingang gewandelt wird. Das Abtastintervall für den SAI-AU
M12 PB AI/AO/DI kann von 5 ms bis 250 ms eingestellt werden.
Die Baudrate beschreibt die Anzahl der Signalcodes (Symbol),
die pro Sekunde übertragen werden können.
AC- oder DC-Antriebe
Wechsel- oder Gleichstrom-Motoren
AI
Bitmap-Datei
Aus Pixel aufgebaute Bilddatei oder Grafik, bei Schwarzweiß-Informationen entspricht jedes Bit einer Informationseinheit und
kann somit einen Pixel codieren. Zur Darstellung im Hardwarekonfigurator werden Bitmap-Dateien im DIB-Format mit 70 x 40
Pixel empfohlen.
Siehe Analog Input
Bus-/Power-Bereich
Analog Input
Analoger Eingang, Erfassen eines analogen Signals, als Spannungssignal von 0 bis 10 V oder als Stromsignal von 0 bis 20
mA oder 4 bis 20 mA, Auflösung meistens 10 oder 12 Bit, Darstellung 16 Bit.
Analog Output
Analoger Ausgang, Stellgröße als analoges Signal, Spannungssignal von 0 bis 10 V oder -10 V bis +10 V oder als Stromsignal
von 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA, Auflösung meistens 10
oder 12 Bit, Darstellung 16 Bit.
AO
Der Bereich auf dem SAI, in dem der Feldbus und die Versorgungsspannung angeschlossen werden.
Busabschluss
Jedes PROFIBUS-Segment muss am Anfang und am Ende mit
einem aktiven Busabschluss versehen werden. Der Abschluss
besteht aus einer Widerstandskombination. Er benötigt für die
korrekte Funktion eine 5 Volt Versorgungsspannung, die jedes
PROFIBUS Gerät üblicherweise bereitstellt.
Bus-IN
PROFIBUS-Anschluss Modul-Einspeisung.
Ist komplett mit Bus-OUT verbunden.
Siehe Analog Output
Bus-OUT
Auflösung
Bit-Genauigkeit ist ein Maß für die Genauigkeit von digitalen
Mess- oder Rechenoperationen. Eine Genauigkeit von 8 Bit,
also 1 Byte entspricht beispielsweise einer Genauigkeit von
1/(2^8) = 1/256 oder 0,390625%-Schritten. Das ist insbesondere beim Wandeln von Analog-Signal zum Digital-Wert wichtig, wenn ein Messwert eines Sensors (Temperatur, Druck oder
ähnliches) digital weiterverarbeitet werden soll.
PROFIBUS-Anschluss Bus-Weiterleitung.
Ist komplett mit Bus-IN verbunden.
DATA A
Die Daten vom PROFIBUS werden über ein 2-adriges geschirmtes twisted pair Kabel mit RS485-Physik (DifferenzsignalÜbertragung) übertragen. Die beiden Adern werden als DATA A
(grüne Ader) und DATA B (rote Ader) bezeichnet.
Ausgabenintervall
DATA B
Siehe Abtastintervall
Die Daten vom PROFIBUS werden über ein 2-adriges geschirmtes twisted pair Kabel mit RS485-Physik (DifferenzsignalÜbertragung) übertragen. Die beiden Adern werden als DATA A
(grüne Ader) und DATA B (rote Ader) bezeichnet.
Ausgangsadressen
In einer SPS werden die externen Signale über digitale oder
analoge Eingänge oder Ausgänge ausgetauscht. Diese werden
über Adressen vom SPS-Programm aus angesprochen. Die
Adressen können kombiniert sein aus Stationsadresse, Moduladresse und Anschlussadresse. Es kommt auch vor, dass nur
ein byte-weiser oder word-weiser Zugriff auf die Adressen erfolgt.
DESINA
siehe Diagnoseeingang DESINA
DI
siehe Digital Input
AUX IN
Diagnose-Daten
Spannungsversorgung 24 VDC Einspeisung
Die Diagnose-Daten werden in einem Diagnose-Telegramm
übertragen. Sie werden unterschieden in Standard-DiagnoseInformationen (6 Byte) und Hersteller-Diagnose-Informationen,
die Länge ist herstellerabhängig.
AUX OUT
Spannungsversorgung 24 VDC Weiterleitung
86
5651720000/01/07.06
Glossar
Diagnoseeingang DESINA
FE
DESINA steht für DEzentralisierte und Standardisierte INstAllationstechnik für Werkzeugmaschinen und Produktionssysteme.
DESINA beschreibt die Standardisierung der elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Installation von automatisierten
Werkzeugmaschinen und Produktionssystemen. Der Diagnoseeingang DESINA liefert zusätzlich zum digitalen Eingangssignal Diagnose-Informationen.
Siehe auch http://www.desina.de
siehe Funktionserde
Diagnose-Telegramm
siehe PROFIBUS-FMS
Mit dem Diagnose-Telegramm wird der Zustand eines PROFIBUS-DP Slaves angezeigt. Das Diagnose-Telegramm besteht
aus Standard-Diagnose-Informationen (6 Bytes) und HerstellerDiagnose-Informationen. Die Anzahl der Bytes der Hersteller-Diagnose ist modulabhängig.
Frequenzumrichter
Feldgeräte
Als Feldgeräte wird die Gesamtheit der Geräte bezeichnet, die
an einem Feldbus betrieben werden. Feldgeräte können neben
Ein- und Ausgangsmodulen (SAI’s) auch Antriebe, Steuerungen,
Mensch-Maschine-Interfaces und andere sein.
FMS
DO
Ein Frequenzumrichter generiert aus einem Wechselstrom mit
bestimmter Frequenz eine veränderte Spannung in Höhe und
Frequenz, er ermöglicht eine elektronische Drehzahlverstellung.
Insbesondere für Drehstrommotoren sind Frequenzumrichter
eine preisgünstige Art der Ansteuerung.
siehe Digital Output
Funktionserde
DP
Die Funktionserde dient zur Ableitung von Ausgleichs- und
Störströmen, um EMV-Eigenschaften sicherzustellen.
Die Funktionserde ist nach VDE 0100 nicht gleich der Schutzerde und darf auch nicht als Schutzerde verwendet werden.
siehe PROFIBUS-DP
Drehcodierschalter
Drehcodierschalter erlauben Einstellungen auf minimalem Platz.
Die Einstellungen sind üblicherweise dezimal oder hexadezimal
codiert.
E-/A-Bereich
Der Bereich auf dem SAI in dem die digitalen oder analogen
Sensoren und Aktoren angeschlossen werden.
Eingangsadressen
In einer SPS werden die externen Signale über digitale oder
analoge Eingänge oder Ausgänge ausgetauscht. Diese werden
über Adressen vom SPS-Programm aus angesprochen. Die
Adressen können kombiniert sein aus Stationsadresse, Moduladresse und Anschlussadresse. Es kommt auch vor, dass nur
ein byte-weiser oder word-weiser Zugriff auf die Adressen erfolgt.
Einstellbereich
Bereich auf dem SAI, in dem die Parametrierung auf der Hardware durchgeführt wird, z.B. Moduladresse.
GSD-Datei
In einer GSD-Datei (Geräte-Stammdaten-Datei) werden alle DPslavespezifischen Eigenschaften beschrieben. Das Format der
GSD-Datei ist in der Norm IEC 61784-1:2002 Ed1 CP 3/1 definiert.
Hardware-Konfiguration
In einer Hardware-Konfiguration werden alle Geräte und Parameter eines Steuerungssystems definiert.
Hardware-Konfigurator
Spezielle, meist herstellerspezifische Software zur Erstellung
und dem Download einer Hardware-Konfiguration.
Hexadezimal-Code
Zahlencode, der die Informationen von 1 Digit, 4 Bit, entsprechend von 0 bis 15 mit den Zahlen von 0 bis 9 und zusätzlich
mit den Ziffern A bis F darstellt.
high byte
ElektroMagnetische Verträglichkeit bezeichnet die Störungsfreiheit elektrischer Geräte bezüglich ihrer Umgebung.
Höherwertiges Byte eines aus 2 oder mehreren Bytes bestehenden Ausdrucks, z.B. Software-Version
Siehe low byte
EN 50170
Ident Nummer
Europäische Feldbusnorm
General purpose field communication systems
Identifikation eines PROFIBUS-DP Gerätes. Wird von der PROFIBUS-Nutzer-Organisation (PNO) vergeben.
EMV
5651720000/01/07.06
87
Glossar
IEC 61158
LED BF
Digital Data Communications for measurement and control –
Field bus for use in industrial control systems.
Part 1: Overview and guidance for the IEC 61158 series
Part 2: Physical layer specification and service definition
Part 3: Data link service definition
Part 4: Data link protocol specification
Part 5: Application layer service definition
Part 6: Application layer protocol specification
rot/grüne LED zur PROFIBUS Statusanzeige
grün ON = Slave im Datenaustausch
grün blinkend = Übergang nach dem Einschalten des SAI
rot = Fehler, Datenaustausch findet nicht statt
IEC 61784
Digital Data Communications for measurement and control
Part 1: Profile sets for continuous and discrete manufacturing
relative to field bus use in industrial control systems
Part 2: Additional profiles for ISO/IEC 8802-3 based communication networks in real-time applications
Part 3: Profiles for functional safe communications in industrial
networks.
Industrie-PC
Ein speziell an eine raue Fertigungsumgebung angepasster
Standard-PC.
J1
Bezeichnung für Steckbrückenfeld zur Verbindung der Versorgungsspannungen
Kodierung A
LED U1
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung U1
grün ON = UI1 > 18 V DC
grün OFF = UI1 < 18 V DC
rot ON = UI1 < 18 V DC
rot OFF = UI1 > 18 V DC
LED U2
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung U2
Funktion wie LED U1
LED UI
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung UQ1
Funktion wie LED U1
LED UL
Zwei grüne zur Anzeige der Modulversorgung, sie dienen
gleichzeitig der Adressraumbeleuchtung
LED UQ1
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung UQ1
Funktion wie LED U1
Spezielle Kodierung für M12 Stecker oder Buchsen zur Unterscheidung und Unverwechselbarkeit. Die Kodierung A wird für
die Spannungsversorgung und die Ein- und Ausgänge eines
SAI’s verwendet. Die Feldbusse DeviceNet und CANopen haben ebenfalls die A-kodierte Version spezifiziert.
LED UQ2
Kodierung B
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung UQ3
Funktion wie LED U1
Spezielle Kodierung für M12 Stecker oder Buchsen zur Unterscheidung und Unverwechselbarkeit. Die Kodierung B wird für
den Feldbus PROFIBUS-DP verwendet.
Konfiguration
Siehe Hardware-Konfiguration
Konfigurationsmenü
Werden zur Eingabe und Konfiguration der Hardware eines
Steuerungssystem benutzt.
Siehe auch Hardware-Konfiguration
LED
Lichtemittierende Diode - wird zur Anzeige von Signalzuständen
der digitalen Ein- Ausgänge sowie der Zustände der Spannungsversorgung und des Feldbusses verwendet.
88
rot/grüne LED zur Statusanzeige Versorgungsspannung UQ2
Funktion wie LED U1
LED UQ3
low byte
Niederwertiges Byte eines aus 2 oder mehreren Bytes bestehenden Ausdrucks, z.B. Software-Version.
Siehe high byte
M12
Metrisches Gewinde mit einem Gewindenenndurchmesser von
12 mm
M12-Buchse
Eine Buchse ist eine mit Kontakten versehene Vertiefung zur
Herstellung einer elektrischen Steckverbindung. Buchsen gelten
als weiblich. Das männliche Gegenstück zur Buchse ist der
Stecker. Als eine Spezialform der elektrischen Buchse kann
man auch die Steckdose bezeichnen.
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Glossar
M8
PROFIBUS-FMS
Metrisches Gewinde mit einem Gewindenenndurchmesser von
8 mm.
ist für den universellen, objektorientierten, zyklischen und azyklischen Datenaustausch mit mittlerer Geschwindigkeit definiert.
FMS ist besonders geeignet für den Datenaustausch zwischen
intelligenten Teilnehmern wie PC und SPS.
Als Spezialvariante existieren PROFIBUS-DP und PROFIBUSPA.
FMS = Fieldbus Message Specification
Master
siehe PROFIBUS-Master
PA
siehe PROFIBUS-PA
Parameter
Parameter beschreiben technische Eigenschaften technischer
Geräte. Parameter sind bei den Weidmüller SAI unter anderem
die Aktivierung des Diagnose-Einganges DESINA, die Auswahl
der Anschlusspunkte als Eingang oder Ausgang und die Festlegung der analogen Messbereiche als Strom oder SpannungsEingang.
Parametrierung
Ist die Übergabe der Parameter mit einem Parametrierwerkzeug
oder einem Programmierwerkzeug.
PE
siehe Schutzerde
Peripheriegeräte
Sind Geräte die sich außerhalb einer Zentraleinheit befinden, bei
Feldbussen sind dieses auch alle Geräte im Feldbus.
Plug and play
Auch Plug 'n' Play oder Plug & Play beschreibt die Eigenschaft
von neuen Geräten, meist Peripheriegeräten, anzuschließen
ohne Programme zu installieren und sofort lauffähig zu sein.
PNO
siehe PROFIBUS-Nutzerorganisation
Polling
Kommt aus dem englischen „to poll“ abfragen. Es ist der Sendeaufruf, eine Betriebsart von Feldgeräten in Feldbussystemen.
PROFIBUS-Master
PROFIBUS-DP unterscheidet zwischen Klasse 1 und Klasse 2
Master. Der Klasse 2 Master wird für die Parametrierung des
PROFIBUS-Slave per Software, hauptsächlich für die Einstellung der PROFIBUS-Adresse verwendet. Der Klasse 1 Master
versorgt den PROFIBUS-Slave mit den Konfigurationsdaten
und Parameterdaten, und tauscht mit ihm die Daten aus.
PROFIBUS-Nutzerorganisation
In der PROFIBUS Nutzerorganisation e.V. (PNO) haben sich
mehr als 260 Hersteller und Anwender des standardisierten
Kommunikationssystems PROFIBUS zusammengefunden, um
gemeinsam die technische Weiterentwicklung sowie die internationale Durchsetzung der Technologie zu fördern.
Die PROFIBUS-Nutzerorganisation ist ein eingetragener Verein.
Eine Mitgliedschaft ist für alle Unternehmen und Forschungseinrichtungen im In- und Ausland möglich.
PROFIBUS-PA
wird zur Steuerung von Feldgeräten durch ein Prozessleitsystem in der Prozess- und Verfahrenstechnik eingesetzt. Diese
Variante des PROFIBUS wird im explosionsgefährdeten Bereich
eingesetzt (Ex-Zone 0 & 1). Es fließt nur ein schwacher Strom,
so dass auch im Störfall keine Funken überschlagen, es wird
eine langsame Datenübertragungsrate benutzt.
PA= Prozess-Automation
PROFIBUS-Richtlinie
(PROcess FIeld BUS) ist Teil der internationalen Standards IEC
61158 und IEC 61784. Physikalisch ist der PROFIBUS ein elektrisches Netz auf Basis einer geschirmten Zweidrahtleitung oder
ein optisches Netz auf Basis eines Lichtwellenleiters (LWL).
Technische Richtlinien sichern die herstellerübergreifende Kompatibilität für die Realisierung der PROFIBUS-Technik. Um die
Bedeutung als faktischen Standard zu unterstreichen, wird die
Technische Richtlinie von der PROFIBUS-Nutzerorganisation
(PNO) zentral herausgegeben und verteilt. Es existieren diverse
PROFIBUS-Richtlinien z.B.: “Optische Übertragungstechnik für
PROFIBUS“.
PROFIBUS-DP
PROFIBUS-Slave
ist eine spezielle Anwendung für die Fabrikautomatisierung.
DP = Dezentrale Peripherie
PROFIBUS-Slaves tauschen mit einem PROFIBUS-Master zyklisch Daten aus. Darüber hinaus werden azyklisch die Parametrierung, die Konfiguration sowie im Fehlerfall Diagnosedaten
übertragen. Typische PROFIBUS-Slaves sind Anschlussklemmen, Repeater, Gateways, Kommunikationsklemmen, Ventilblöcke und anderes.
PROFIBUS
PROFIBUS-DP-Adresse
Mit der PROFIBUS-Adresse legen Sie fest, unter welcher Adresse Ihr SAI-Verteiler am PROFIBUS-DP angesprochen wird.
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89
Glossar
Repeater
Um ein PROFIBUS-Netzwerk mit mehr als 32 Teilnehmern
oder einer größeren Netzausdehnung zu verwirklichen werden
Repeater verwendet. Der Repeater beschreibt den Beginn
eines neuen Segmentes, in dem die maximale Anzahl der Teilnehmer oder die maximale Ausdehnung verwendet werden
darf.
RS-485
Die RS-485-Schnittstelle arbeitet mit +5V (High) und 0V (Low)
als eine so genannte differenzielle Spannungsschnittstelle, bei
der auf einer Ader das echte Signal und auf der anderen Ader
das invertierte (oder negative) Signal übertragen wird. Da Störungen sich auf beide Signale gleich auswirken, bleibt die Differenz beider Signale (nahezu) gleich und kann zur Auswertung
genutzt werden.
Eine RS-485 Verbindung stellt eine serielle Datenübertragung
dar, d.h. die Bits werden nacheinander auf einer Leitung übertragen.
SAI
Das Kürzel SAI steht für Sensor-Aktor-Interface (engl.: sensoractuator-interface). Es ist ein Verteiler bzw. Sammler von Signalleitungen in kompakter Bauform.
SAI-Verteiler
siehe SAI
Schirmung
Die Schirmung ist notwendig um Leitungen vor Störeinstrahlungen zu schützen.
Schutzerde
In elektrischen Anlagen und Kabelleitungen wird häufig ein
Schutzleiter verwendet. Dieser wird auch Schutzleitung,
Schutzerde, Erde, Erdung oder PE (von englisch protection
earth) genannt.
Aufgabe des Schutzleiters in elektrischen Systemen ist der
Schutz von Menschen und Tieren vor gefährlicher Berührungsspannung und der Schutz des Systems vor Schäden.
Der Schutzleiter wird so angebracht, dass eine elektrische Verbindung zwischen den äußeren metallischen Gehäusen von
elektrischen Betriebsmitteln (z.B. Lampen, Kühlschränken, Motoren) und dem Erdreich besteht.
Wenn in einem Fehlerfall die elektrische Versorgungsspannung
an die außen liegenden Teile eines elektrischen Betriebsmittels
gerät, soll durch den über den Schutzleiter geführten Kurzschluss dafür gesorgt sein, dass die Spannung zwischen dem
Gehäuse des jeweiligen elektrischen Betriebsmittels und dem
Erdreich, zu dem Menschen und Tiere in der Regel unmittelbaren Kontakt haben, auf einen ungefährlichen Wert reduziert
wird.
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Gleichzeitig wird durch den entstehenden hohen Kurzschlussstrom die elektrische Sicherung zur Auslösung gebracht. Damit
wird das elektrische Betriebsmittel, an dem der Fehlerfall vorliegt, sehr schnell von der elektrischen Versorgungsspannung
abgetrennt.
Nach deutschen Vorschriften muss der Schutzleiter mit der
Farbkombination grün/gelb gekennzeichnet sein.
Segment
Das PROFIBUS Netzwerk besteht aus einem oder mehreren
Segmenten. Die maximale Ausdehnung eines Segmentes ist
abhängig von der verwendeten Baudrate. In jedem Segment
können bis zu 32 PROFIBUS Teilnehmer angeschlossen werden.
Simatic® Step7
STEP 7 ist die aktuelle Programmiersoftware der Simatic S7
SPS-Familie der Firma Siemens eine Familie von Steuerungen
für SPS-basierte Automatisierungssysteme.
STEP 7 beherrscht in der Basisversion die nach IEC 61131-3
genormten Programmiersprachen:
• FUP - Funktionsplan
• KOP - Kontaktplan
• AWL - Anweisungsliste
Slave
siehe PROFIBUS-Slave
Spannungsbereich
Der Spannungsbereich der Versorgungsspannung 24 VDC geht
von 18 VDC bis 30 VDC.
Spannungsversorgung
Zur Versorgung mit Energie benötigt eine elektrischer Verbraucher eine Spannungsversorgung. In der Steuerungstechnik wird
eine Spannungsversorgung von 24 VDC verwendet.
siehe Spannungsbereich
SPS
SPS steht für Speicher Programmierbare Steuerung.
Steckbrücke
Steckbrücken oder Jumper dienen zur Konfiguration einer elektronischen Baugruppe oder zur Einstellung von Betriebsparametern, die selten oder nur einmalig bei der Inbetriebnahme
vorgenommen werden.
Ein Jumper besteht normalerweise aus einer kleinen Metallplatte und einem Gehäuse aus Plastik. Er wird auf 2 so genannte Pins gesteckt, wodurch über die Metallplatte ein elektrischer
Kontakt hergestellt wird. Dadurch wird in der Regel eine
Funktion des Hardware-Teils aktiviert, deaktiviert oder konfiguriert.
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Glossar
Steckverbinder
Mit einem Steckverbinder werden elektrische Leistungs- oder
elektrische Signal-Übertrager verbunden. In den Normen werden einerseits die Form und die Kontaktbelegung der Stecker
und der Gegenstecker sowie andererseits die elektrischen Signale, die übertragen werden, beschrieben.
Temperaturkoeffizient
Der Temperaturkoeffizient ist die relative Änderung einer physikalischen Größe bei einer Temperaturänderung von 1 K (Kelvin).
Torx-Schraubendreher
Torx ist eine Weiterentwicklung von Kreuzschlitzschraube und
Innensechskant (Inbus) als Werkzeugaufnahme, z.B. in Senkkopfschrauben.
Das Profil ähnelt einem sechszackigen Stern mit abgerundeten
Spitzen und Ecken, also einer Wellenform. Erfinder und Patentinhaber war die Firma Camcar, die zum Textron Konzern gehört.
Das Torx-Patent ist in der Zwischenzeit ausgelaufen, der
Schlüsselangriff hat als Sechsrund Eingang in die internationale
Normung gefunden.
T-Stück
wird für die unterbrechungsfreie Weiterleitung der Versorgungsspannung und des Feldbusses angeboten.
T-Stücke werden direkt an den Nutzer angeschlossen, und über
Stecker und Buchse in die Versorgungsspannung oder den
Feldbus eingebunden.
Übertragungsrate
siehe Baudrate
Versorgungsspannung
Spannung mit der ein Gerät versorgt wird. In der Automatisierungstechnik wird üblicherweise mit einer Gleichspannung im
Bereich von 18 bis 24 VDC versorgt.
X1
Drehschalter für die Einstellung der PROFIBUS-DP-Adresse,
hexadezimales Format low byte von 01H bis 0FH.
X10
Drehschalter für die Einstellung der PROFIBUS-DP Adresse, hexadezimales Format high byte von 10H bis F0H.
Y-Steckverbinder
teilen 2 auf einem M12-Steckverbinder befindlichen digitale Signale, Eingänge oder Ausgänge, auf 2 digitale Signale auf.
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Mazedonien
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Macedonia
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Conjunto Industrial Chachapa
72990 Chachapa,
Puebla Mexico
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Bandar Sunway,
46150 Petaling Jaya,
Selangor Darul Ehsan,
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Neuseeland
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Oman
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B-41 L-10, Villa Palao,
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Laguna 4027,
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Philippinen
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Makati City 1231,
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Weidmüller ist der führende Hersteller von Komponenten
für die elektrische Verbindungstechnik. Zum WeidmüllerProduktportfolio zählen Reihenklemmen, Steck- und
Leiterplattenverbinder, geschützte Baugruppen,
Industrial Ethernet Komponenten sowie Relaiskoppler
bis hin zu Stromversorgungs- und Überspannungsschutz-Modulen in allen Anschlussarten. Material zur
Elektroinstallation und Betriebsmittelkennzeichnung,
E/A-Basiskomponenten und Werkzeuge runden das
Programm ab. Als OEM-Anbieter setzt das Unternehmen
weltweit Standards in der elektrischen Anschluss- und
Verbindungstechnik.
Bestellnummer:
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